Vom Kugelfisch mit Baby im Bauch zur Working-Mom mit dem Zwuggel (06/12) und dem Wutz (09/13) an der Hand.

Unser alltäglicher Wahnsinn zu viert!

17. November 2016

Kurtagebuch - Mutter-Kind-Kur in Rerik an der Ostsee

Novemberwetter, alles grau
Grau in grau am Mittwoch

Tag 1, Ankommen

Am Mittwoch gegen Mittag sind wir bei der Omi los gedüst Richtung Rerik. Himmel grau, Regenwetter, doof. Nach nur einer Stunde müssen wir dringend mal anhalten… aber nicht wegen der Jungs, nee, zu viel Kaffee! Das Blöde daran: beide Kinder sind gerade eingeschlummert. Egal. schnell raus, Jannes die Bonbondose in die Hand gedrückt und Bjarne schlafen gelassen. Nach zwei weiteren Pausen sind wir dann gegen 16:00 auch endlich angekommen. Da das Wetter kein bisschen besser geworden ist in der Zwischenzeit, ist es quasi schon dunkel und wir sehen weder Haff noch Ostsee. 

Erstmal einchecken und das Zimmer angucken. Schön groß und kein Etagenbett, juhu! So kann ich mit den Jungs zusammen im Doppelbett schlafen und das eine Einzelbett wird unser Fernsehsofa. Abendbrot gibt es ab 17:30. Brot, Brötchen und auch noch etwas Warmes. Dazu ganz viel kleingeschnippeltes Gemüse. Nach dem Essen laufen wir mal Richtung Haff. So weit, bis wir die Wellen ans Ufer plätschern hören. Weiter nicht, denn es ist stockdunkel. Ins Wasser fallen wollen wir nämlich dann doch nicht! 

Bjarne mit seinem Kindle Fire
Während Jannes Sandmännchen guckt, chillt Bjarne auf dem Bett rum


Tag 2, wie geht das hier denn alles und wo sind wir gelandet?

Wir stehen um 7 Uhr auf, nach einer etwas anstrengenden Nacht. Ab 3:00 ca hat Jannes nämlich komisches Zeug geträumt und das auch kommentiert, also im Schlaf gesprochen. "Nein, ich mag das nich, tu das weg!"

Nach dem Frühstück bringe ich die Jungs in die Betreuung. Bjarne ist ein Seestern, Jannes ein Pirat. Ja, Mist, getrennt. Zu Hause kein Problem, aber hier eher doof! Zuerst geben wir den Großen ab und der ist auch ganz einverstanden, dass ich jetzt noch seinen Bruder abgebe und dann erst Mal zum Arzt muss. Winken, bis nachher und ab. Jannes ist da ja sowieso unkomplizierter und ist quasi direkt spielen gegangen.

Ich hatte dann erstmal mein Aufnahmegespräch und bin jetzt in der Gruppe "Erschöpfung". Es gibt noch "Asthma" und "Übergewicht". Ich darf dann so prima Sachen machen wir Nordic Walking und Massage… mag ich beides nicht. Aber gut, ich mach mal mit. Nur an meinen Füßen darf keiner rum popeln! So ganz hab ich das noch nicht verstanden, wann ich erfahre, was ich hier machen kann, soll und wann und mit wem, aber das wird schon denke ich!

Danach wieder die Kinder abholen, heute ist nur Schnuppertag. Bjarne steht in einer Ecke am Bücherregal und erzählt mir, dass er überlegt, was er spielen soll. Außerdem: "Mama, ich hab gar nichts gemacht, nur hier gestanden, ich finde das hier doof!" Die Kindergärtnerin bestätigt, dass er anderthalb Stunden nur da stand und nix gemacht hat und mein Mamaherz blutet… Also setze ich mich mit ihm zusammen noch mal zum Lego und er spielt mit mir. 

In Jannes Gruppe das genaue Gegenteil, ich muss mein Kind erst mal suchen. Er sitzt mit ein paar anderen Jungs auf einer Matte und spielt. 

Bjarne und Jannes im Bollerwagen, mit Blick aufs Salzhaff
Bollerwagentour am Salzhaff


Jetzt wollen wir mal die Umgebung erkunden und leihen uns einen Bollerwagen aus. Los geht's am Haff entlang, Bjarne hat den Lageplan in der Hand und gibt mir die Richtung vor. "Links, rechts, Sie haben ihr Ziel erreicht!" Die Ostsee finden wir auch endlich und schauen den Wellen zu, wie sie an den Strand rollen. Den Jungs wird kalt (mir dagegen ist sehr warm… 30kg durch die Gegend ziehen ist anstrengend!) und wir machen uns auf den Rückweg. Schnell noch ein Abstecher auf den Spielplatz und dann erst Mal Mittagessen. 

Salzhaff mit Steg und Schwan
Schwan (echt jetzt, da direkt vor der Treppe, rechts von der Bildmitte)

Es gibt Kartoffel- oder Steckrübensuppe mit Wurst. Die Jungs nehmen Bockwurst, ich eine Mettwurst. Jannes findet meine Wurst aber viel besser und isst mir noch die Hälfte weg. Dafür darf ich drei Nachtische essen (Grießbrei), denn sie finden den ekelig…
Nachmittags begleite ich die Kinder in den Kindergarten, damit Bjarne mal auftauen und ankommen kann. Wir bauen eine Duplo Eisenbahn auf, spielen mit den Autos im Parkhaus und legen die Dinosaurier ins Bett. Da unser Gummibärchenvorrat aufgefuttert ist, latschen wir noch zu Edeka, der weiter weg ist, als gedacht. Schnell wieder zurück ins Warme und aufs Abendbrot warten. 

Morgen geht's dann richtig los. Jungs abgeben und dann bekomm ich eine Massage. Glaub ich. Und dann noch Ergometer-Einweisung. Da dieses Internetz hier aber mehr als bescheiden läuft (fragt nicht, wie lange es gedauert hat, die paar Bilder hoch zu laden…), gibt's die Tage wieder einen Sammel-Post. Mit unbearbeiteten, unterschiedlich großen Bildern. Nachbearbeitung dann vielleicht mal, wenn wir wieder in Mönchengladbach sind. 
Und jetzt fallen wir auch gleich schon ins Bett, Seeluft macht müde! 

Ostsee, wer hätte das gedacht ^^
Ganz kurz noch ein paar Punkte, die ich doof finde: 
  • wir sind im bunten Haus, das ist quasi ein Nebengebäude und unten an der Anmeldung, habe ich noch nie auch nur irgendwen gesehen. Wenn ich also ne Frage hab, dann ja… steh ich da.
  • man hat fest zugeteilte Tische, was erstmal ok ist, aber: mit an unserem Tisch sitzen 2 Mädels, die mindestens 8 sind. Also reden und beschäftigen sich die Jungs nur mit mir und nicht mit anderen Kindern. Schade…
  • Kaffee gibt's nur zum Frühstück. Und Apfelschorle nicht zum Mittag. Versteh ich nicht und wir sind alle keine Teetrinker, jetzt werden wir es notgedrungen.
  • Mittags gibt's auch keine Tabletts. Verstehe ich auch nicht, wo ist da der Sinn? Ich muss Essen für drei Leute holen und abräumen, laufe also siebenunddrölfzig mal hin und her… 
Und jetzt: ab ins Bett!! :-)


Zuletzt aktualisiert am 17.11.16
11. November 2016

Kurz vor Kur: Sonntag geht's los

Kaum zu glauben, aber wir nähern uns mit Riesenschritten dem Beginn unserer Mutter-Kind-Kur. Erst schien das alles so weit weg zu sein und jetzt düsen wir schon am Sonntag los Richtung Norden. Erst mal zur Omi, das liegt nämlich auf dem Weg und die Onkel und Tanten wollen die Jungs ja auch mal zu Gesicht bekommen. Und dann, am Mittwoch Richtung Ostsee. Rerik hat geklappt, dort werden wir dann die nächsten 3 Wochen wohnen und wenn das mit WLAN im Zimmer klappt, werde ich auch schön berichten, wie es uns geht und was wir so treiben.

Bis zum Start hatten und haben wir noch jede Menge um die Ohren... Montag musste der Bootsmann zum Tierarzt, Mittwoch Matschhosen und Gummistiefel aus dem Kindergarten abgeholt, Donnerstag kam der Steuerberater vorbei, die anderen Tage musste ich bis 19:00 arbeiten und am Wochenende stehen noch Laterne laufen und Einkaufen auf dem Plan. Ach, und packen sollte ich dann vielleicht auch mal!

Jannes mit Koffer
Auto-Tetris! Nur dieses Mal nicht mehr so luftig bekleidet ;-)
Gar nicht so einfach die Klamotten für 3 Wochen, 3 Personen und dann noch verschiedene Aktivitäten zu planen... Sportzeug soll man mitbringen, da muss ich erst mal meine Schuhe suchen und die Jungs haben noch gar keine. Schwimmsachen müssen mit inklusive Handtücher. Warme Sachen für draußen, Matschsachen für schlechtes Wetter, normale Klamotten für den Kindergarten und dann auch noch Spielzeug und der ganze Waschkram. Hilfe! Zum Glück ist ja ein Platz im Auto frei, da kann man im Fußraum auch noch einiges verstauen. Stullen und Getränke für die Fahrt auf jeden Fall, unsere Jacken und alles, was wir vergessen haben in die Koffer zu stopfen, was aber un-be-dingt noch mit muss!

Ich bin schon echt gespannt, wie das alles so laufen wird und was die da mit uns machen werden! Wie die Eingewöhnung im Kindergarten funktioniert und wie die Jungs es finden, dort getrennt zu werden. Laut meiner Facebook-Kurgruppen-Recherche werden die 3- und 4-jährigen nämlich nicht in der gleichen Gruppe betreut. Finde ich doof, aber wir werden sehen, wie das klappt. Und: ich freu mich auf die Ostsee! Da war ich noch nicht und an sich mag ich die Nordsee lieber, so mit Ebbe und Flut und viel Wind und allem, aber den Vergleich habe ich ja gar nicht und Hauptsache Meer! Krabbenbrötchen, nehmt euch in Acht, der Wutz und ich werden euch alle essen! (Beim Zwuggel bin ich mir da nicht so sicher ^^)

Falls ihr es noch nicht tut, folgt uns doch bei Instagram oder Facebook. Mit #kugelfischunterwegs habe ich ja schon unseren Urlaub auf dem Campingplatz gehashtagt und werde es jetzt wohl auch wieder tun. 
So langsam wird mir auch schon wieder latent übel, wie vor unserem Türkei-Urlaub. Ich hab einfach immer ein bisschen Schiss, etwas Wichtiges zu vergessen oder keine Ahnung, drölf Stunden im Stau zu stehen oder das Navi schickt mich in die falsche Richtung, Schneesturm, Erdbeben... Alles ganz normal halt ;-)

Aber: ich freu mich auch sehr! 3 Wochen Meer, ganz viel Zeit mit meinen Jungs, ganz viel schlafen (na mal sehen ^^) und erholen, kein Alltag, kein Gehetze und ganz viele Krabbenbrötchen ;-)

Bjarne und Jannes am Strand
Nur der Weserstrand, aber bald wird's die Ostsee sein!


Zuletzt aktualisiert am 08.11.2016.
10. November 2016

Adventskalender zum Bestellen

Das Posting kommt genau rechtzeitig, um sich nen schönen Kalender zuzulegen. Dieses Jahr sind wir nämlich wieder keine Arschlocheltern, allerdings auch keine Basteleltern. Die Jungs haben sich stinkelangweilig fertige Kalender gewünscht. Deswegen zeig ich euch die mal und noch zwei für Große, die mit gefallen würden. Alles ganz einfach zum Bestellen, kommt dann auch noch pünktlich vor dem ersten Türchen bei euch zu Hause an!

Playmobil Polizei für den Zwuggel*


Playmobil Adventskalender Polizei

Immer noch passend zu seiner Geburtstags Playmo-Polizeikomplettwelt hat Bjarne sich den Kalender der Polizei gewünscht. Mit dabei sind ein Räuber, ein Polizist, ein Mototrrad, ganz viel Kleinkram und so eine Pappkulisse, die das ausgeraubte Juweliergeschäft darstellen soll. 






Playmobil Feuerwehr für den Wutz*

Playmobil Adventskalender Feuerwehr

Auch Jannes wollte gerne eine Erweiterung für seine schon recht große Feuerwehr-Welt haben, da passt der Adventskalender ziemlich gut und wurde im Playmo-Laden auch schon von ihm angeschmachtet. 
Dabei sind vier Männchen, Flammen, ein Motorrad, Werkzeug, Löschkram und ein äh... kleines Löschfahrzeug. Was soll das genau sein? Laut Playmobil ein Löschroboter... Außerdem eine Werkstatt-Kulisse zum Aufstellen.




Adventskalender für Erwachsene sind ja so ne Sache... meistens teuer, pseudo lustig oder irgendwie nicht weihnachtlich. Wenn ich mir einen aussuchen könnte, dann den hier:

Niederegger Marzipan-Kalender*



Omnomnom, ich liiiiiiiiebe Marzipan und besonders das von Niederegger! Da hätte es der Kalender schwer, die 24 Tage zu überstehen :-) 
Kleiner Tip, wenn euch Schokokalender zu teuer sein sollten: spätestens um den 10.12. werden sie fast überall reduziert und wenn man dann sein Schnäppchen zu Hause hat, kann man direkt 10 Türchen auf machen. Win-win!



Und der Papa? Bierkalender ist doof, er trinkt seltenst welches. Anglerkalender auch doof, er geht nicht angeln. Nur Schokolade ist langweilig, Werkzeug haben wir... ein Sockenkalender wäre prima, gab es letztes Jahr bei Tchibo meine ich. Und dann habe ich das hier gefunden, das wäre auch was:

Radio-Adventskalender*



Ein Buch mit Bauanleitung und allen Teilen im Kalender, Weihnachten kann man dann Last Christmas aus seinem selbst gebauten Radio hören! Gefällt mir!
OK, das wäre an sich etwas aus der Katrgorie "lustig, aber nicht weihnachtlich", ich find's trotzdem gut!
Leider gibt es keine Rezensionen, daher etwas ungewiss, ob das Ding dann auch funktioniert. Mag das nicht mal jemand testen? :-)




Und, was wird euch in diesem Jahr die Wartezeit verkürzen? Selbst gebastelt oder gekauft?



*Affiliate-Links, also Werbung
Zuletzt aktualisiert am 10.11.2016
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