Vom Kugelfisch mit Baby im Bauch zur Working-Mom mit dem Zwuggel (06/12) und dem Wutz (09/13) an der Hand.

Unser alltäglicher Wahnsinn zu viert!

4. Februar 2014

Ich komm' zu nix! Mal wieder...

Der Zwuggel ist 20 Monate alt. 
Der Wutz ist 4 Monate und 30 Tage alt.

Vor anderthalb Jahren habe ich gesagt: Arbeiten und Kleinkind ist anstrengend!

Jetzt kann ich sagen: Arbeiten und zwei Kleinkinder ist richtig anstrengend!!!

Vor allem mit wechselnden Schichten.
Meine Spätschicht geht zwar nur bis 19:00, aber um diese Zeit geht der Zwuggel normalerweise ins Bett. An diesen Abenden kommt es dann schon mal vor, dass der Mann  mit Baby auf dem Arm völlig entnervt im Wohnzimmer steht, weil der Große gerade erst eingeschlafen ist und der Kleine aber keine Anstalten macht, das Gleiche zu tun. Oder der Große springt dann noch im Wohnzimmer rum.

So wie gestern. Ich komme nach Hause, Mann und Baby im Wohnzimmer, Zwuggel turnt durch die Bude. Mann fertig, erstmal 5 Minuten durchatmen und ich bekomme das Baby in den Arm gedrückt. Mit Baby und Kleinkind ins Kinderzimmer gehen. Bjarne mit knallroten Schlafbäckchen.
Wir haben uns dann alle 3 erstmal aufs große Bett gelegt. Licht aus, Zwuggeljunge rollt sich zusammen und kuschelt mit Elmo, Wutzebaby einschlafgestillt. Zwischendurch hab ich dann den Elmo an den Kopf bekommen und Bjarne rollt sich von links nach rechts nach links auf den Bauch und zurück auf den Rücken. Jannes schläft ein, der Mann kommt auch zu uns und legt sich mit aufs Bett. Inzwischen hat Bjarne das Licht einmal an und wieder aus gemacht, schläft aber immer noch nicht.
Gegen 20:00 versuchen wir dann noch mal den großen Jungen in sein Bett zu legen, der Mann geht in die Küche und macht Essen warm, der kleine Junge wird beim Rübertragen ins Wohnzimmer natürlich wieder wach, also nochmal einschlafstillen.
Essen ist fertig, ein bisschen fernsehen, aus dem Kinderzimmer keine Geräusche mehr, Bjarne schläft. Ich möchte Bloggen, kann mich aber nicht aufraffen. Also weiter fernsehen, ein bisschen unterhalten und um halb 10 schon ins Bett fallen. Einschlafen, sobald der Kopf das Kissen berührt.

An Frühschichttagen läuft alles etwas entspannter ab, aber Zeit für uns oder mich ist trotzdem sehr knapp bemessen.
Es verschwinden Leser, was ich sehr schade finde, aber verständlich, wenn hier selten bis gar nix Neues passiert.
Ein neues Projekt frisst außerdem noch an unserer Freizeit, dazu hoffentlich bald mehr, noch mag ich nix erzählen (und nein, ich bin nicht schon wieder schwanger ^^)

Also: durchhalten! Es wird auch wieder besser und dann gibt's hier auch wieder mehr zu lesen, versprochen :-)
21. Januar 2014

How to: Stillen und Arbeiten

Der Wutz ist 4 Monate und 16 Tage alt. 

Seit gut zwei Wochen gehe ich jetzt wieder arbeiten und der Wutz soll weiterhin Muttermilch bekommen. Bisher klappt das ziemlich gut und ich hoffe doch, dass das auch so weitergeht. Deswegen hier der ultimative "How to work and trotzdem still the Säugling"-Guide!


Wenn man während der Stillzeit schon wieder anfängt zu arbeiten, dann bekommt man vom Gesetzgeber dafür sogar eine Stillpause eingeräumt, das sind 2x am Tag 30 Minuten, oder 1x am Tag eine Stunde. Bei Arbeitszeiten von mehr als 8 Stunden  2x 45, oder 1x 90 Minuten

Entweder düst man dann nach Hause oder lässt sich das Kind bringen. Wenn das nicht geht, dann darf man diese zum Abpumpen nutzen. Nachzulesen im Mutterschutzgesetz, §7
Es gibt dabei keine Befristung, man kann also theoretisch bis zum xten Lebensjahr stillen und bekommt dafür jeden Tag diese Pause eingeräumt, die voll vergütet wird und auch nicht nachgearbeitet werden muss. Find ich toll!


Was braucht man also alles, wenn man nicht direkt zum Kind kann?



Meine Milchpumpe ist von Avent, da wir auch die dazu passenden Fläschchen haben und man einfach den Sauger direkt auf den Abpump-Pott draufschrauben kann (in der Theorie ist das so, in der Praxis schleppe ich aber das Zwischenstück mit zur Arbeit, muss der Mann dann umschütten :-) ) 

Equipment
Milchpumpe und Tagesausbeute

Die Kühltasche sollte klein sein und trotzdem genug Platz für einen normalen Kühlakku und ein bis zwei Behälter bieten. Wenn wir dann fertig mit Stillen sind, kann man die prima mit Obst und Getränken füllen und mit zum Spielplatz schleppen. Die Pöttchen kann man auch für Brei benutzen und z.B. Kartoffelmatsch drin einfrieren.

Kühltasche und Kühlakku
Kühltasche mit Kühlakku

Mein Stillzimmer teile ich mir mit zwei Ventilatoren. Das Ambiente ist gewöhnungsbedürftig, aber immer noch besser, als auf dem Klo ;-)

Stillzimmer
Stillkabuff
Ich gehe drei mal am Tag in mein stilles Kämmerlein zum Abpumpen. 
Vormittags und nachmittags nutze ich dafür die 2x 30 Minuten vom Gesetzgeber und mittags ein Stück meiner Mittagspause. Würde ich mittags auslassen, bekäme ich weniger Milch zusammen und würde wahrscheinlich irgendwann tropfend im Büro sitzen. Also gehe ich da noch mal schnell und bekomme so am Tag zwischen 120 und 160ml zusammen. 
Das ist nicht viel, gerade mal eine Mahlzeit, aber so wird trotzdem die Milchbildung angeregt und wir müssen nicht direkt abstillen, nur weil ich arbeite. Der Rest wird dann mit Pre aufgestockt und sobald ich zu Hause bin, wird auch wieder gestillt. 

Vor drei Wochen hätte ich nicht gedacht, dass das so gut klappt. Aber inzwischen läuft es echt gut und ich bin auch nach 20 Minuten eigentlich schon fertig. Die Milch kommt dann samt Kühltasche und -akku ins Gefrierfach (Kühlschrank tut's auch) und abends trage ich alles nach Hause. Die Milch gibt es dann am nächsten Vormittag als zweites Frühstück nach dem Stillen.

Einmal habe ich die falsche Brusthaube eingepackt und musste ausstreichen. Das war erst gar nicht so einfach, weil man mit der Hand den Milchspendereflex auslösen muss, aber auch das ging irgendwie.  
Ein anderes Mal sitze ich schön nach der Arbeit im Bus und gucke so auf den Boden und denke
"Huch, da läuft ja jemandem Milch aus der Tasche"" 
Bis mir dann mal aufgefallen ist, dass ICH Milch dabei habe und dass MIR die Milch aus der Tasche läuft, weil der Deckel nicht richtig zu war… tja, da war schon der halbe Pott leer. 

Also alles in allem sehr viel unproblematischer, als ich es mir vorgestellt hatte und doofe Sprüche gab's auch (noch ;-) ) nicht. Ich kann es also allen, die schon früh wieder arbeiten gehen wollen/müssen und trotzdem weiterstillen möchten, nur empfehlen!
12. Januar 2014

Elternbloggercafé, schön war's!!

Der Zwuggel ist 19 Monate und 8 Tage alt. 

Heute war's endlich soweit, wir sind nach Düsseldorf zum ersten Elternbloggercafé gefahren und es war echt toll!

Erstmal der Reihe nach!
Den Zwuggel haben wir um 11 statt um 12 zum Mittagsschlaf hingelegt, was auch ganz gut geklappt hat. Bis um 12 hat er geschlafen und ist dann total quakig aufgewacht… "Das kann ja lustig werden!" hab ich noch gedacht, aber schon im Auto war er wieder gut gelaunt und Uschi (das Navi) hat uns direkt zur The Little Gallery gelotst. Parkplätze vor der Tür waren alle voll, die waren da wohl alle schön am Rhein spazieren und ein paar Funkenmariechen und Karnevalsmenschen rannten da auch rum. Doof, mussten wir direkt unten am Rhein parken und ein ganzes Stück zurücklaufen.

Dann Zettelchen ausfüllen, wer wir denn sind, Goodiebag schnappen (wuhu, so tolle Sachen!!), Kinderwagen in den Keller bringen und auf ins Getümmel!

Der Zwuggel war natürlich zuerst ein bisschen erschlagen. So viele Leute und vor allem Kinder! Kennt er sonst nur vom Spielplatz ^^ Aber er hat dann die Lego-Ecke entdeckt und hat erstmal gebaut, auseinandergenommen, gespielt, mit einem anderen Jungen um das Polizeiauto gekämpft und wollte die Ausstellungssachen wegschleppen!

Lego-Zwuggel
Lego-Zwuggel
Dann ging's weiter mit der Modenschau. Joa, ganz süss, aber wir hatten keinen Platz bekommen und haben nicht wirklich was gesehen. Bjarne fand's auch eher langweilig und laut denke ich, wird nix mit der Model-Karriere.

Modenschau
Tschörmenies neckst Topmoddels?

Modenschau
Machmer jetzt wieder was anderes??

Wir haben dann noch mal mit Lego gespielt und wie wir dann so ein bisschen im Raum rumstanden, kam die Frau Eiskalt mit Mann und Untermieterin um die Ecke, das war schön! Wir haben uns was zu Futtern besorgt und Bjarne hat brüderlich mit der Untermieterin geteilt. Total süss. Immer abwechselnd mit der Pommesgabel im Obstbecher rumgepiekst!
Kuchen gab's auch noch, njam.

Omnomnom
Omnomnom

Hinterher haben wir noch festgestellt, dass Bjarne vom Julimädchen mit Keks gefüttert wurde, ich hab sie aber nicht erkannt. Uns fehlten definitiv solche "Hello, my name is…"-Aufkleber!

Nachdem Bjarne wusste, wo es Essen und Getränke gibt, ist er immer wieder zum Tresen gerannt. Unter anderem laut "Kacka!" rufend. Ähm ja…
Einer der Kellner hat immer schön Faxen mit ihm gemacht, sehr süss!

Mehr Obstbecher!!!!
Mehr Obstbecher!!!! 

Um 17:00 gab's nen Vortrag von einer der Hauptstadtmutti-Damen, aber da ich nen Tisch zu weit weg sass, hab ich nix verstanden. Schade. Also haben wir so langsam eingepackt und sind nach Hause zu Papa und dem Wutz gefahren.

Fahrstuhl-Zwuggel
Fahrstuhl-Zwuggel

Hier mal die Erkenntnisse des Tages:

1. mein Kind kann unwahrscheinlich viel futtern.
2. ich brauche Visitenkarten
3. ich brauche eine .de-Domain
4. für das nächste derartige Event bastel ich mir ein Namensschild
5. ich habe viel zu viel mitgeschleppt, unter anderem ein komplettes Set Wechselklamotten. Hätte ich sie nicht dabei gehabt, hätte Bjarne sich sicher einen Teller Suppe über den Kopf geschüttet, aber so musste ich alles ungenutzt durch die Gegend schleppen…

Ein toller Tag! Zu Hause noch kurz das Goodiebag ausgepackt (Lego Duplo, wuhu, Bjarne freut sich!!!) und dann ist der kleine Große auch schon totmüde ins Bett gefallen.
Vielen Dank an Styleranking, für die Einladung! Wir kommen gerne wieder!!

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