Alltag

Sind hier eigentlich alle doof? Zwei Nordlichter im Rheinland

20.10.14

Der Mann und ich kommen ja aus dem Norden Deutschlands, mein Papa hatte sogar ostfriesische Verwandtschaft, wenn er mit denen telefoniert hat, hab selbst ich nix mehr verstanden.
Dem Norddeutschen an sich sagt man ja eher nach, er sei wortkarg.
"Moin!"
"Moin!"
Ist schon eine anständige Unterhaltung.
Stimmt, zumindest auf mich bezogen. Ich brauche ne ganze Weile, um mit jemandem warm zu werden, dann, ja dann kann ich aber auch plappern ohne Punkt und Komma.

Der Rheinländer an sich, soll dagegen ja ganz lustig drauf sein. Frohnatur oder so. Wir haben festgestellt, dass das stimmt... im Karneval mit 2 Promille.
Was wir außerdem festgestellt haben: man ist hier eher ein bisschen nachlässig mit Zusagen. Wenn der Mann und ich sagen "Wir sind um 3 da!", dann sind wir spätestens kurz nach 3 auch da. Oder wir schreiben ne Nachricht. "Kind kotzt, kommen 10 Minuten später!" oder sowas.
Das sehen hier manche nicht ganz so eng, eher so scheissegal, aber eigentlich wollte ich vom Wochenende erzählen. Und vom Spielplatz. Ich fang mal mit Spielplatz an:

Kinder schleppen ja ganz gerne mal die Schippen und Eimer anderer Kinder durch die Gegend und bespielen diese. Hab ich kein Problem mit, kann gerne auch bei uns gemacht werden. Wenn Bjarne sich beim Nachbarskind was ausleiht, achte ich darauf, dass er es auch wieder zurückbringt bzw. in der Regel mache ich das, sobald Bjarne sich etwas anderes zum Spielen gesucht hat. Andere Leute sehen das hier scheinbar anders.
"Ach guck, ein blauer Eimer, der is ja hübsch, ist das unserer? Ach egal, den nehm ich mit nach Hause!"
Wohlgemerkt die Eltern, nicht die Kinder.
Das ist auch wieder so eine Scheissegal-Einstellung, die ich nicht verstehe. Wenn in unserem Spielzeug ein Förmchen ist, das nicht zu uns gehört und ich nicht mitbekommen habe, woher die Kinder das haben, dann frag ich die Muttis um uns rum. Und wenn sich da niemand meldet, leg ich das Ding auf die Mauer oder sonstwo hin, wo man es leicht sieht. Das einzige, was wir bisher mitgenommen haben, waren 2 Förmchen, die jeweils in anderthalb Metern Tiefe im Sand eingegraben waren. So seit 100 Jahren, Sandkastenfossilien quasi.
Macht man das überall so oder ist das nur hier so? Sind ja meine ersten Kinder, mir fehlt der nationale oder internationale Vergleich.

Und dann gestern... wir gehen spazieren. Jannes im Buggy, Bjarne auf dem Pukky. Im Café Q holen wir ein Brezel und Bjarne möchte noch in die Spielecke. Kein Problem, Pukky und Buggy geparkt und ich mich mit dem Brezel auf nen Stuhl gesetzt.
Kommt so n kleiner Stöpsel angetapert, kaum älter als Jannes, gerade frei laufen gelernt. Schnappt sich das Pukky, schiebt los. Kein Problem, sehr süss.
Kommt der Papa "So Julius, wir gehen jetzt!" schnappt das Kind und geht. Unser Rad stand irgendwo im Café, konnte ich gar nicht mehr direkt sehen...
In dem Moment kommt eine Familie mit kleinem Mädchen und gleichem Rad, wie unserem. Ein Hochstuhl wird geholt, alle setzen sich, ein Pukky wird weg geschoben. Also guck ich mich mal um und sehe vor den Stühlen hinter mir ein Laufrad, will es gerade nehmen und werde von nem Mann angeblafft: "Das ist UNSER Laufrad!!!!!".
Hab ich nur hochgeguckt und ihn gefragt, wieso seine Frau dann gerade meins wegschleppt. Freundlich geht hier nich, oder wie?

Kurz danach geht Bjarne an die Seite, da ist so ein Magnet-Puzzle-Dingsbums an der Wand. Ein Mädel am puzzeln, die Mutter steht dahinter und guckt zu. Bjarne schaut den beiden über die Schulter, erkennt was es werden soll und sagt "Pferd!". Keine Reaktion, er also noch mal "Da, ein Pferd!". Dieses Mal kam die Reaktion, nämlich dass die Mutter sich zwischen den Zwuggel und ihr Kind stellt, so dass Bjarne nix mehr sehen kann. Er ist dann lieber weiter mit der Eisenbahn spielen gegangen.
Ey hallo???? Riecht der komisch? Da steht ein zwei Jahre altes Kind und möchte was sagen und wird nicht nur nicht beachtet, sondern ausgeschlossen? Leider bin ich Pazifist, sonst wär ich da echt geplatzt.

Ein anderes Mal kam ein kleiner Junge zu uns gelaufen, Bjarne geht hin und sagt "Hallo Junge!" (hihi). Direkt danach ruft der Vater den Jungen, er solle mal herkommen, seinen Saft austrinken. Der wollte aber nicht, wollte lieber mit Bjarne Schuhe vergleichen, ruft dieses Mal die Mutter. Die wollten nicht los, die sassen danach noch ne dreiviertel Stunde am Tisch, Saft trinken ist auch nicht lebensnotwendig, also WIESO muss das Kind sofort da weg, wenn es mit meinem spricht?

Wer meint, das war's jetzt aber, weit gefehlt.
Der Mann hatte nämlich auch schon so ein Bauernhof-Erlebnis…. Vor der Scheune liegt ein großer Stein, da sitzen immer Kinder drauf, klettern, schmeissen kleinere Steine nach unten und so Kinderzeug halt. Mann steht daneben, 2 Muttis mit Kindern kommen dazu, die Kinder spielen zusammen, die Erwachsenen plaudern ein bisschen… drehen die sich um und gehen. Kein Tschüss, kein gar nichts. Der Mann stand da wie bestellt und nicht abgeholt, offener Mund und Kopfschütteln über so viel Arschigkeit. Oder schlechtes Benehmen.
Ja
Nein
Danke
Bitte
Hallo
Tschüss
Essenzielle Worte, mit denen man super durchs Leben kommt.

Die meisten Kinder haben sowohl auf dem Hof/im Café, als auch auf dem Spielplatz/im Park überwiegend Klamotten von Steiff an. Das ist scheinbar Dresscode. Und die Mädels tragen weiße Leggings mit Shorts drüber und kleine rosa Rüschen-Shirts.
Unsere Jungs tragen Chucks oder Gummistiefel (Bjarne), Jeans (beide) und Kapuzenjacken (auch beide). Weil die erste Pfütze, die wir sehen, gehört Bjarne. Im Überlauf von so nem Sickerteich ist er auch schon rumgestapft. Hat etwas nach Kuh gerochen, aber er hatte Spass. Im Park ist er letztes Jahr auf nem Haufen Sand rumgeklettert, der war rot. Also der Sand, der für die Wege gedacht war. Kam ein kleiner Junge dazu, buddelt und kraxelt und wird erstmal schön von Papa angemault, er habe sich ja ganz schmutzig gemacht, also nee!

Und dann stellt man sich natürlich Fragen…
Übertreiben wir?
Liegt's an uns? Sind wir unnormal?
Sehen wir assi aus oder riechen komisch? Oder die Kinder?

Liebe Gladbacher Schrägstrich Rheinländer, wenn ihr euch nicht wiedererkennt und das genauso blöd findet, wie wir, wo seid ihr bitte???
Lasst uns zusammen Kaffee trinken, die Kinder sich mit Matsch bewerfen oder gegenseitig mit Buntstiften anmalen und das Wetter geniessen! Und am Ende, sagen wir einfach nett Tschüss und geben uns die Sandförmchen zurück :-)

Zwuggelwutz
Da sindse, die kleinen Assis ;-)

Zuletzt aktualisiert am 21.11.2014.

Alltag

Vollzeit arbeiten mit Baby und Kleinkind

21.2.14

Der Zwuggel ist 20 Monate und 17 Tage alt. 
Der Wutz ist 5 Monate und 16 Tage alt. 


Es folgt mal wieder ein bisschen therapeutisches Schreiben. Ziemlich wirr irgendwie, aber strukturiert kann ich grad nich ^^



Bevor ich überhaupt einen nennenswerten Kinderwunsch hatte, war schon klar, wie das beim Mann mit Hut und mir laufen würde, wenn, ja wenn, wir denn überhaupt irgendwann ganz vielleicht mal Kinder bekommen würden. Er bleibt zu Hause, ich gehe arbeiten.
So ist das nunmal, wenn nicht der Herr im Haus das höhere Einkommen hat, sondern die Mutti.

Hätte ich mich deswegen vielleicht gegen Kinder entscheiden sollen? Ich denke nicht!


Heute habe ich auf der Brigitte Mom Seite einen Artikel zum Thema gelesen, dem ich nur teilweise zustimmen kann.
Wenn ich über die doch frühe Rückkehr in den Job schreibe, dann bekomm ich oft Kommentare wie
"Ich könnte das nicht!"
Und ja, leicht isses mir garantiert nicht gefallen, auch wenn ich vorher schon wusste, dass ich keine 12 Monate zu Hause bleibe und dann nur Teilzeit arbeite.

Aber so negativ wie in dem Artikel beschrieben, hat noch niemand reagiert! Eigentlich finden's alle toll und "modern" und grinsen ein bisschen, wenn sie fragen, wie der Papa das denn schafft mit den beiden. Keiner bemitleidet mich und wenn, dann nur ein kleines bisschen. Genau so viel, wie ich mir selber manchmal leid tue, weil ich nicht die Hausfrau spielen darf. Keiner kritisiert unsere Form des Elternseins, kaum einer guckt komisch.

Was ich immer ein bisschen blöd finde: wem tun eigentlich die Väter leid, die nichtmal die paar Wochen Mutterschutz haben nach der Geburt, die teilweise nur ein bisschen Urlaub für den errechneten Geburtstermin blocken konnten und nach kurzer Zeit wieder los müssen, weg von Frau und frischgeschlüpftem Baby? Wieso beantragen andererseits so wenig Männer die ihnen zustehenden 2 Monate Elternzeit (lt. Men's Health etwas mehr als 20%) oder tauschen vielleicht sogar die Rollen mit ihrer Frau?
Mir tun sie leid! Am besten wäre doch, beide Elternteile könnten eine gewisse Zeit lang halbtags arbeiten bei gleichem Gehalt. Keine Einbussen im Lebensstandard und trotzdem von Anfang an ganz viel Zeit für den Nachwuchs. Die 32-Stunden-Woche für Eltern fand ich ja eine prima Idee. Nicht durchführbar und mit Sicherheit nicht finanzierbar, aber in der Wunschvorstellung eben eine tolle Sache.

Wieso lässt man sich von anderen Müttern in die Rabenmutter-Schublade stopfen, weil man wieder arbeiten gehen MUSS und das Kind ganztags betreut wird, wie in dem Artikel?
Wenn man weiss, dass man früh wieder zurück in den Job muss und das vielleicht sogar beide Elternteile müssen, sollte man dann lieber gar keine Kinder bekommen?
Bin ich nur noch keinem richtigen Mitglied der sogenannten Mütter-Mafia begegnet, oder sind die Muttis hier einfach ein bisschen lockerer? Oder ist das nur vornerum so und wenn ich dem Spielplatz den Rücken kehre, dann wird geschnattert über die arme Frau, die jetzt nach dem zweiten Baby auch schon wieder arbeiten geht, wo doch das erste auch noch keine zwei Jahre alt ist. Und der arme Mann, der muss das ganz alleine wuppen mit Kleinkind und Säugling, wie schafft der das wohl? Die Wohnung seht bestimmt aus wie Sau, aber die Kinder sind ja wenigstens ordentlich angezogen. Jaja, also ich könnte das nicht!



Und wie sieht der Alltag wirklich aus?
Die Wohnung sieht nicht aus wie Sau, ein bisschen wie Ferkel, aber weit entfernt von Sau. Das ist denke ich aber der normale Hier-wohnt-ein-Kleinkind-Zustand mit Luftballons in der Badewanne, Plüschtier im Backofen, Lego in der Waschmaschine und Alle-Ordner-auf-dem-Fussboden-weil-aus-dem-Regal-gezogen.
Ich hetze ein bisschen durch den Tag und von Ort zu Ort. Wenn ich abends (abgehetzt) zu Hause ankomme, dann darf ich Mama sein und der Papa hat Pause. Wenn er dann aber so gar nicht mehr mitmachen will, dann werde ich ein bisschen motzig. Mein Job ist (im Moment, das kann sich ganz schnell wieder ändern) nicht sehr stressig, aber trotzdem anstrengend. Ich will abends noch ein bisschen von meinen Kindern haben und mit ihnen spielen. Ich freue mich auf die immer länger werdenden Tage, an denen ich auch abends noch mal eine Runde um den Block mit beiden oder nur einem drehen kann, ohne dass es dabei zappenduster ist. Wir essen Abendbrot und ich ziehe beide Kinder um. Wenn dann der Mann, der vorher endlich mal ein bisschen durschnaufen konnte und einfach nur doof am PC sass, dann mit einer Frage a la "Was issn jetzt hier mit Schlafengehen?" um die Ecke kommt, dann schmolle ich ^^ Ich hab auch nur 2 Hände und kann leider nicht die vollen Windeln und Alltagsklamotten von den Kindern wegbeamen und neue Windeln und Schlafanzüge wieder drauf. Das dauert nunmal. Also mopper ich ein bisschen rum und der Mann räumt das Lego in die Speilzeugkiste, legt den Spielbogen zur Seite und sucht Bjarnes Tigger.

Wenn wir um 8 beide auf dem Sofa sitzen und kein Kind nach uns ruft, dann ist das so ein bisschen innerliches Abklatschen. Yes, sie schlafen, jetzt haben wir beide Feierabend!
Normale Sachen wie Einkaufen und Putzen sind lästig, weil das Zeit kostet. Bjarne und ich putzen meistens zusammen. Jeder einen Staubwedel und dann wird gepuschelt. Wenn ich Staubsauge, bekommt er den Fuss vom alten Staubsauger und rollt den über den Boden. Wenn wir Wäsche waschen, bringt Bjarne schon mal Teile in die Waschmaschine und reicht mir dann Socken aus dem Wäschekorb, damit ich Sie aufhängen kann. Wenn wir einkaufen gehen, darf Bjarne die Pfandflaschen in den Automaten stecken und wir gehen danach zu Kik, weil ich ihn da rumlaufen lassen kann und wir zwischen den Kleiderständern Verstecken spielen. Wenn ich mir morgens Brote für die Arbeit schmiere, bekommt Bjarne ein Kindermesser und matscht in der Margarine rum.
Alles wird zum Spiel, damit nicht noch mehr Gehetze in unserem Alltag einzieht und vor allem ich trotzdem viel Zeit mit den Kindern verbringen kann.
Letzten Samstag war ich mit dem Großen gerade im Kinderzimmer am Puscheln, der Mann sass zwischen 2 Abwaschetappen am PC. Da grummelts in mir. Am liebsten würde ich ihm das ganze Wochenende zum Ausspannen geben, zum Nur-Um-sich-selbst-Kümmern, einfach Füsse hoch und Quatsch im Fernsehen angucken. Aber geht halt nicht. Es gibt Sachen, die müssen gemacht werden und dann doch bitte hintereinander weg. Alles zum Spiel zu machen und die Kinder mit einzubeziehen, ist ne super Sache, aber man muss es nicht endlos ziehen wie Kaugummi.

Wir gehen spazieren, auf den Spielplatz, bald wieder zum Schwimmen. Wenn ich im Büro bin, baut der Mann die größten Lego-Türmchen, schiebt beide Jungs durch den Park, wäscht ab, räumt auf, macht Fläschchen, wechselt Windeln. Und er macht es gut! Wenn Jannes abends noch im Schlafanzug auf seiner Decke liegt, dann stört das niemanden, am wenigsten Jannes. Wenn das Geschirr abgewaschen, aber nicht abgetrocknet ist, Bjarne seine Socken in der ganzen Wohnung verteilt, mit Kuli am Kleiderschrank gemalt und Legosteine in den Kaninchenstall geworfen hat, die Blumen die Köpfe hängen lassen, weil sie schon einen Tag zu viel keine Giesskanne gesehen haben, dann stört das nur den Mann ein kleines bisschen, weil er sich mehr für den Tag vorgenommen hatte, ihm die Jungs aber einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Mich stört's nicht und mich stört's auch nicht, der Hauptverdiener zu sein. Mich stört's nicht, wenn jemand nachfragt, wie das denn klappt bei uns und wie wir klarkommen. Oder er sagt "Das könnte ich nicht!" Ich denke nicht, dass es für uns als Familie so viel einfacher wäre, wenn die Rollen andersherum verteilt wären! Alles ist gut, so wie es ist und trotzdem würden wir den Lottogewinn, der mich Teilzeit arbeiten liesse, mit Kusshand annehmen ;-)


Zwuggelwutz
Sehen doch ganz zufrieden aus :-)

Blogkram

Wir sind Arschlocheltern!

29.11.13

Woran man merkt, dass der Zwuggel für seine Verhältnisse wieder gut schläft: ich komm zum Bloggen!
Und zum Stöbern, lesen, Blogs angucken und kommentieren und durch die ganze Stöberei bin ich dann mal an meinem eigenen alten Blog hängengeblieben. Und was soll ich sagen, es hat sich doch einiges geändert!

Klar, der Inhalt (das Wort mit C darf man nicht mehr benutzen, weil sonst ein Einhorn stirbt oder so… hat was mit Blogst zu tun ;-) ) ist viel mehr auf ein einziges Thema beschränkt und ganz ehrlich? Manchmal weiss ich gar nicht, was ich schreiben soll!
B. bekommt Zähne, J. kann Spuckebläschen machen, B. ist gegen den Tisch gelaufen und hat ein Hörnchen, J. hat diese Nacht 7 Stunden am Stück geschlafen. Wuhu, interessiert das jemanden?

Ja, das hier ist ein "Mutti-Blog", ich nenn's selber so, aber gehört nicht mehr zum Mutti-Sein, als sich den ganzen Tag über die lieben Kleinen zu unterhalten? Immerhin bin ICH die Mutti und ICH mach schon auch noch Sachen ohne Kinder. Mich interessieren andere Dinge, als Bodo Bär auf dem Bauernhof und ICH mag andere Klamotten, als nur niedliche Bodies mit Fröschlein drauf.
Deswegen werde ich jetzt mal versuchen, auch in der Richtung wieder mehr zu schreiben.

Und ich will Fluchen! Immerhin schreibe ich hier über die Kinder, nicht für Kinder. Also muss ich mich nicht selber zensieren und Rabeneltern schreiben, wenn ich Arschlocheltern meine! Und ich will Smileys machen, wenn ich Lust dazu habe! Habe ich nämlich in den letzten Postings versucht, zu vermeiden. Unprofessionell und so. Und so schreibt man glaub ich auch nicht, ist mir wurscht!
Hach, fühlt sich grad gut an, das hinzutippen :-) (<<Smiley!)


Jetzt aber mal zum Thema 


Genug therapeutisches Schreiben für heute, doch noch was mit Kindern… Wir sind also Arschlocheltern. Warum? Weil das Kind keinen Weihnachtskalender bekommt!

Waaaaaas? Entsetztes Augenbrauenhochziehen in der Mutti-Blogger-Gemeinde. Warum denn das nicht?

a) Weil er erst 17 Monate alt ist
b) Weil er noch keine Schokolade bekommt
c) Weil er Pixie-Bücher kaputt machen würde
d) Weil wir wegen klitzekleinem Baby nicht wirklich zum Basteln kommen
e) Weil wir schon einen ganzen Batzen an Weihnachtsgeschenken für ihn haben
f) …und 24 zusätzliche Kleinigkeiten irgendwie übertrieben wären
g) Weil der Mann und ich je einen Playmobil-Weihnachtskalender haben ^^

Gemein, oder?
Ich bezweifle eh so ein bisschen, dass er das Prinzip schon versteht und wie erklärt man so nem kleinen Mann dann, dass er die anderen 23 Türchen nicht auch schon aufmachen darf? Im Moment ist er da eh ein bisschen zickig… will andauernd die Weihnachtsdeko bespielen und schleppt Playmobil-Männchen durch die ganze Wohnung. Vor einer Woche kam er da noch nicht dran, er muss gewachsen sein ;-)
Wenn man sie ihm dann wieder wegnehmen möchte ist das Geschrei natürlich groß. Also lieber kein Kalender, er darf aber bei unseren die Türchen aufmachen und bekommt einen gefüllten Stiefel vom Nikolaus!
Lieber Plätzchen backen in den nächsten Tagen! Der Mann wird dann als Fotograf gebucht und ich bin gespannt, wie das wird mit Terror-Zwuggel zu backen :-)


Der Wutz

Wiederannäherungskrise? Nachtschreck? Hilfe!

16.10.13

Eigentlich ist dieses Posting aus Oktober 2013, aber inzwischen hatten wir diese Phase in ähnlicher Form jetzt auch beim zweiten Kind. Aber: so schlimm isses nicht, wir haben es überlebt!



Der Zwuggel ist 16 Monate alt

14.10.2013


Seit einer Woche haben wir hier Einschlaf-Terror... Normalerweise konnte man Bjarne immer gut hinlegen, Nuckel rein, Spieluhr an, Zwuggel schläft. Ausnahmen gab's immer mal, aber eben einen Abend und am nächsten Tag war wieder alles wunderbar.
Zur Zeit ist alles anders... Der Zwuggel geht in's Bett und meckert, kein Problem, kommt schon mal vor, meckert mehr und fängt an zu weinen. Wir holen ihn wieder raus und lesen, spielen, kuscheln mit ihm.
Er sitzt auf dem Sofa, gähnt, reibt sich die Augen...
Nächster Versuch, Zwuggel ins Bett bringen, er krallt sich fest, will nicht ins Bett, fängt an zu schreien. Wieder mit aufs Sofa zu uns.

Oder er schläft ein und wacht nach ner halben Stunde brüllend auf und lässt sich nicht beruhigen, also wieder mit ins Wohnzimmer. Und wenn ich schreibe brüllend, dann mein ich wirklich laut, anhaltend und eben LAUT! Egal, ob man sich neben ihn setzt, ihn aus dem Bett nimmt, er brüllt erstmal.

Am ersten Abend ist er beim Papa auf dem Schoß vor dem PC eingeschlafen.
Am zweiten neben mir auf dem Sofa, während ich Jannes gestillt habe.
Am dritten irgendwann beim Vorlesen auf dem Sofa.
Am vierten gar nicht. Erst, als der Papa um 11 mit ihm im Kinderzimmer verschwunden ist und sich mit ihm zusammen hingelegt hat.
Am fünften haben wir gleich versucht, uns mit ihm ins Bett zu legen. Ging nicht, er ist wieder aufgestanden. Um 12 waren wir dann endlich alle im Bett.
Am sechsten ist er erst nach Mitternacht eingeschlafen.
Zwei Mal haben wir versucht, ihn mit nem Einschlaf-Fläschchen aufs Schlafengehen einzustimmen, hat nicht geklappt. Halbes Fläschchen getrunken und dann von meinem Schoß gerollt und aufgestanden.
An 2 Abenden haben wir es homöopathisch versucht, hat nicht geklappt...

Dazu kommt der Mittagsschlaf.
Entweder er macht gar keinen, oder lässt sich nicht ins Bett bringen und schläft dann irgendwo anders ein. Im Kinderwagen, auf dem Sofa, auf dem Schoß...
Nachdem er gestern ja erst sehr spät im Bett war, hat er dann heute bis 9 geschlafen und wir haben den Mittagsschlaf ausfallen lassen. Vorhin beim Vorlesen fielen ihm schon die Augen zu und wir haben echt gehofft, dass er abends ein- und durchschläft. Aber Pustekuchen.
Nach dem Essen ins Bett, ein bisschen Gemecker, eingeschlafen... für 45 Minuten. Dann Gebrüll! Ich also sofort hin, mit ihm gesprochen, beruhigt, gekuschelt und er? BRÜLLT! Ist aber wach dabei, also kann's doch eigentlich kein Nachtschreck sein?!
Hab ihn dann wieder mit ins Wohnzimmer genommen, aber ansprechbar oder ruhig war er dabei nicht. Hat auch nicht geantwortet oder sich angekuschelt oder sonst was, hat nur gemeckert und geweint.
Papa konnte ihn dann endlich beruhigen und er ist neben ihm eingeschlafen. Beim Versuch, ihn grad ins Bett zu bringen, ist er aber wieder aufgewacht und ist jetzt wieder bei uns. Natürlich wach...


15.10.2013 


Da ich gestern nicht mehr weiter schreiben konnte, jetzt die Fortsetzung...

Der wache Zwuggel sass dann also wieder mit auf dem Sofa. Wir haben noch ein Buch gelesen, gekuschelt, Tee getrunken. Und der Mann mit Hut und ich wurden immer müder und gähnten so vor uns hin. Also um halb 11 den Zwuggel und den Wutz geschnappt und ab in die Betten. Die großen Jungs ins Kinderzimmer und der kleine mit mir ins Schlafzimmer. Als die Tür zu ging ein kurzes Meckern und dann Ruhe. Großer Sohn ganz lieb mit Papa im Bett eingeschlafen.

Was lernen wir daraus? Wir sollten gar nicht erst versuchen, Bjarne um 7 oder 8 oder wann er hier eben gähnend rumsitzt ins Bett zu bringen, sondern ihn am Besten hier lassen und dann mit Papa zusammen ins Bett legen, Das wird wohl für alle die entspannteste Variante sein im Moment.
Die Frage ist nur, was ist da los bei ihm? Hat er Alpträume, wenn er doch erst einschläft und dann schreit? Oder doch Nachtschreck und was können wir da machen? Tut ihm was weh? Kann man ihm irgendwie helfen?

Ja, es ist wahrscheinlich wieder mal nur eine Phase, aber er tut mir so leid dabei und ich würde gerne etwas für ihn tun, das ihm das Einschlafen und auch Durchschlafen erleichtert. Ihm die Angst nehmen, wenn er denn welche hat. Ihm eine Wärmflasche machen, falls der Bauch drückt.

Ausserdem sind im Moment die Tage auch eher anstrengend.
Bjarne klammert sich extrem an mich. Ich darf kaum den Raum verlassen, ohne dass er hinterher kommt oder anfängt zu meckern. Dann steht er vor mir und will auf den Arm, zieht an meinen Hosenbeinen und versucht sogar hochzuklettern. Habe ich ihn dann auf dem Arm und will ihn z.B. zum Papa rüberreichen, krallt er sich richtig an mir und meinen Klamotten fest. Hab schon ne schöne Schramme an der Schulter deswegen...
Wiederannäherungskrise könnte hier die Erklärung sein und das passt schon ziemlich gut. Er kann jetzt Laufen und latscht den ganzen Tag durch die Wohnung, wir gehen draussen mehr Spazieren, als dass ich ihn schiebe, er kann die Welt entdecken, ohne dass wir ihn erst zum Baum hinfahren oder -tragen müssen. Er hat also sehr viele neue Eindrücke zu verarbeiten und braucht nen sicheren Hafen oder sowas und das bin dann wohl ich.
Der kleine Bruder, der da plötzlich ist und die 2 neuen Backenzähne tun wohl ihr übriges zu unserer derzeitigen "Ich will zu Mama!"- und "Ich kann nicht schlafen"-Phase.

Als Ausgleich ist er im Moment aber sowas von extrem niedlich. Man kann immer mehr mit ihm kommunizieren, er lacht sehr viel, plappert, macht lustige Geräusche, tanzt wenn Musik läuft, malt mit mir Bilder, streichelt seinen Bruder, hilft beim Putzen und Wäsche waschen, umarmt uns und drückt uns dabei ganz doll... da kann man gar nicht böse oder genervt sein.
Und wenn er dann doch mal eingeschlafen ist, dann sieht er wieder aus, wie ein kleines Baby und ist einfach nur süß und mein kleiner Zwuggel-Junge!


zzzzz
Temporäres Nachtlager


Nachtrag, März 2015

Der Wutz ist 18 Monate alt

Beim zweiten Kind wird alles anders?! 
Nö, eben nicht, und das bestätigt doch nur mal wieder, dass das alles Phasen sind, die die meisten Kinder eben mehr oder weniger ausgeprägt einfach durch machen. Beim Wutz war es nicht ganz so schlimm, aber das liegt glaube ich auch einfach an unserer Schlafsituation. Ins Bett gegangen ist er eigentlich immer gut, nur dann halt irgendwann weinend aufgewacht. Aber dieses Mal haben wir eben nicht versucht, ihn nach einer Weile wieder in sein Bett zu legen, sondern ich habe mich meistens direkt mit ihm zusammen im Schlafzimmer hingelegt. Zack bumm, Baby schläft einfach weiter und ich auch. Wenn es noch seeeeehr früh war, also erst 20:00 oder so, dann war er auch mal noch eine halbe Stunde mit auf dem Sofa und durfte entweder da einschlafen oder ein bisschen mit uns fernsehen. So ein kleines bisschen Freizeit und Zeit mit dem Mann muss ich dann eben doch noch haben zwischendurch! 

Die Klammerphase war schlimm, jeden Morgen, wenn ich ins Büro gegangen bin, stand der Wutz heulend im Wohnzimmer. Sowas tut echt weh, geht aber zum Glück auch vorbei, denn er weiß ja, dass ich abends wieder komme. Jetzt bekomme ich noch nen Schmatzer, ein "Tü!" und er winkt kurz, dann geht er spielen (meistens, manchmal findet er natürlich immer noch doof, dass ich gehe...). An meinen Hosenbeinen will er aber immer noch hochkrabbeln, vom Arm aus kommt man nämlich viel besser an das Keksregal.

Was man hier wieder ganz deutlich sagen kann: Bedürfnisse verschwinden dann, wenn sie gestillt werden! Und beim Wutz war das ganz klar: ich will bei euch schlafen! Es war zwar ein bisschen anstrengend und jeden Abend habe ich gehofft, dass er heute nicht schon um neun mit mir ins Schlafzimmer umziehen möchte... Mal nen Film bis zum Ende zu gucken ist nämlich auch ganz nett! Aber im Moment ist es so, dass er entweder bis morgens durch schläft und dann erst umzieht, oder er meldet sich abends noch mal kurz, findet dann aber allein wieder in den Schlaf und mein Feierabend ist auch wirklich einer!  

Ich will lieber bei Dir schlafen Mama!
Besuch auf dem Sofa ♥




Zuletzt aktualisiert am 19.03.2015.

Der Zwuggel

Wer hat das Kind kaputt gemacht?

7.10.13

Da ich den Laptop nicht aufklappen kann, so lange der Zwuggel hier rumspringt, heute mal vom Handy. Tippfehler bitte ignorieren.

Gestern Abend, Schlafenszeit. Bjarne geht ins Bett, Spieluhr an, Nuckel rein, Küsschen und Hinlegen. Tür zu und: Brüüüüll!!
Zwuggel wieder raus, mit aufs Sofa. Noch Kuscheln und ein Buch angucken, halbe Stunde warten, nochmal hinlegen: Brüüüüll!
Also wieder raus und gleiches Spiel von vorne. Bis 23 Uhr ging das ein paar mal...

Dann sind der Wutz und ich ins Bett gegangen und der Mann war kurz vorm Umfallen. Hat sich dann mit dem Großen zusammen ins Bett gelegt und hurra, endlich konnte der auch einschlafen! Bis um halb neun selig schlummernder Zwuggel und Zwuggel-Papa.

Heute, 12 Uhr. Bjarne hat Mittag gegessen und es ist Schlafenszeit. Gleiches Spiel von vorn.
Ok, haben wir gedacht, hat ja auch länger geschlafen, also kein Mittagsschlaf und dafür dann hoffentlich abends pünktlich ins Bett.

Und jetzt ratet mal, wer hier gerade das Bücherregal leer räumt??!!

Erst saß ich neben seinem Bett und wurde mit Kuscheltieren beworfen. Dann ist der Papa rein und wollte sich mit ihm zusammen hinlegen, da wurd's noch schlimmer, und jetzt sitzen wir hier, beide mit Kopfschmerzen und Bjarne blättert fröhlich irgendwelche Bücher durch... Waaaaaah!

Insert Mami-Mantra here.... Nur eine Phase ommmmmmm ;-)



Nachtrag um 21:52:
Er ist beim Papa auf dem Schoß vorm PC eingeschlafen. So süss! Jetzt liegt er grad noch auf dem Sofa und schläft, hach <3

Alltag

Trotzphase, jetzt schon?

13.6.13

Der Zwuggel ist 1 Jahr, 1 Woche und 2 Tage alt. 

Wir frühstücken, Bjarne möchte gerne das Marmeladenglas/Messer/was auch immer haben. Entweder gebe ich es ihm gar nicht oder halte es fest, damit es nicht runterfällt (Marmelade) oder er sich verletzt (Messer), Zwuggel fängt an zu weinen, mit Tränchen und allem.

Wir fahren mit dem Bus, Bjarne möchte auf den Wir-möchten-bitte-aussteigen-Knopf drücken, wir sind aber noch nicht zu Hause und wollen nicht an der nächsten Haltestelle raus und er kommt auch nicht wirklich dran. Zwuggel meckert und fängt an zu weinen...

Wir gehen in den Garten, Bjarne möchte Erde aus den Blumentöpfen schmeißen und Blümchen raus reißen. Ich sage "Nein, lass die Erde im Topf!" und nehme ihn schließlich weg vom Topf, Zwuggel meckert und weint.



....HILFE!!!! Ich dachte das kommt erst so in nem halben Jahr! Er versteht zwar schon ne Menge (Hund, Kaninchen, Mama, Papa, Nase und so was), aber eben doch noch nicht: "Wenn..., dann...!"

Er darf hier echt total viel, ich denke mehr, als das Durchschnittskleinkind so machen darf.
An der Gitarre rum zupfen, CDs aus dem Regal räumen, Sachen durch die Gegend schleppen, ohne dass sie ihm gleich weggenommen werden (weswegen das Telefon jetzt schöne Schrammen hat und man manchmal die Fernbedienung in der Badewanne suchen muss), mit meinem Handy spielen. Erst, wenn es für ihn gefährlich wird oder er etwas wirklich kaputt machen könnte, schreiten wir ein. Und nu? Wie erklärt man einem gerade mal 12 Monate altem Jungen, dass er alles angucken, vorsichtig anfassen, beschnuppern, meinetwegen auch anlecken und sich vielleicht auch in die Haare schmieren darf, aber dass es eben auch Ausnahmen gibt? Ohne dass er gleich weint und meckert und sich ungerecht behandelt fühlt?
Wenn er weint, weil er etwas haben möchte und nicht bekommt, dann spiegel ich ihn (nach Karp) und meistens hilft das auch, ihn ein bisschen zu beruhigen. Mir fehlt nur allein kommunikativ der Ansatz, ihm danach erklären zu können, warum er manche Sachen eben nicht ohne weiteres haben darf! Selbst wenn er sich beruhigt streckt er gleich wieder das Ärmchen aus, zeigt auf die Marmelade und macht "Hü!", was so viel heißt wie: "Gib mir mal das rote Dingsbums da, ich will mal sehen, wie sich das anfühlt und was es für ein Geräusch macht, wenn ich es auf den Boden werfe!"

Als meine Mutter hier war, hat sie immer sofort versucht, ihn abzulenken.
"Guck mal hier, mein Schlüssel, klimperklimper, ui, der ist aber toll!"
Hat auch nur bedingt geklappt und ich finde den Ansatz einfach nicht richtig. Ich will ja, dass er (irgendwann) einfach begreift, wieso er das Messer nicht zum Spielen bekommt!
Manchmal lege ich aber auch extra unbedenkliche Sachen mit auf den Tisch und hoffe, dass er die dann haben möchte und nix Gefährliches oder Zerbrechliches. Klappt jedes dritte Mal und alle sind zufrieden ^^ Hach ja, das sind dann so die Momente, wo man sich doch ein klitzekleines bisschen wünscht, dass das Baby schneller größer wird und mehr versteht von dem, was man so sagt!


grabsch
Gib ma her die Kamera!


Wie macht ihr das in solchen Situationen? Irgendwelche Tips oder einfach aussitzen?

Alltag

Ein kurzes Lebenszeichen

11.3.13

Ja doch, wir leben noch!
Ich will es ja gar nicht schreiben, aber: ich komm mal wieder zu nix ;)

Der Zwuggel hat gerade so ne Phase (an dieser Stelle jetzt bitte das Mami-Mantra aufsagen... Omm)... Er trinkt ein Gute-Nacht-Fläschchen, ist hundemüde, döst beim Trinken schonmal ein bisschen weg, dann Zähneputzen, Papa, den Hasen, den Stofftieren und dann der Mama Gute-Nacht-Sagen, Ins Bett legen, Nuckel, Spieluhr, auf die Seite drehen und Einschlafen. Ein Traum. Für 30 Minuten.
"Rabäääh, rabäääääh, rabäääääh!"

Wieder rein ins Zimmer, Nuckel, Spieluhr, Streicheln, raus schleichen... noch nichtmal die Hälfte der Strecke zum Sofa geschafft...
"Rabäääh, rabäääääh, rabäääääh!"

Also wieder zurück. Babyjunge sitzt jetzt im Bett. Manchmal steht er auch und guckt einen ganz traurig an.
Bringt ja nix, Zwuggel schnappen und ab ins Wohnzimmer. Meistens essen wir dann gerade und er mampft uns nochmal die Hälfte (Achtung, das ist jetzt übertrieben ;-) ) vom Abendbrot weg.
Kuscheln, Rumklettern, nach ner Weile zurück ins Bett. Wenn wir Glück haben war's das, wenn nicht geht das Ganze wieder von vorne los.

Manchmal machen wir ihm dann irgendwann noch ein Fläschchen und das hilft ihm dann auch meistens beim Einschlafen. Ja, meistens. Ratet, wann der Zwuggel heut ins Bett gegangen ist! Genau um 22:00!!! Dabei hatte er seit 14:00 heute Nachmittag nicht mehr geschlafen, war heute nacht um 3, um 5 und dann um 6 Uhr wach... Mama und Papa hängen hier rum wie zwei Zombies und der kleine Kerl ist fit wie ein Turnschuh! Hilfe!!!! ^^



Aber böse sein kann man ihm auch nicht, hach :-)

Bjarne mit ca 9 Monaten

Der Wutz

10+0, Hallo elfte Schwangerschaftswoche & Wutz-TV

14.2.13

10 Wochen schwanger, noch 30 Wochen to go :-) 

Gewicht 


+700g lt Mutterpass. Grummel... zu viel für 14 Tage! Und aus meinem tollen Plan, bald mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, wird wohl auch erstmal nichts, es schneit nämlich schon wieder.

Aber mein Wal-Tankini ist gestern angekommen und passt. Baby- und Walschwimmen, wir kommen!



Zipperlein 



Müde, müde, mü.......... zzzzzzzzzzzz, hups, kurz eingenickt, Verzeihung ;-)

Ansonsten ist aber wirklich alles prima. Übelkeit größtenteils verschwunden, kein Sodbrennen, noch kein Wasser in den Händen oder sonstwo, wo es nicht hingehört!
Extrem paddelig bin ich allerdings im Moment! Laufe überall dagegen und schubse Sachen um!


Die Wutz 


Die Wutz misst stolze 3cm vom Scheitel bis zum Hintern. Arme und Beine sind dran, ein bisschen Dottersack ist noch da und lt Babycenter.de sind auch schon kleine Fingernägel dran :)


Und hier kommt das Foto vom heutigen Wutz-TV

Ultraschall 10+0
Wutz, 10+0

Nach dem Ultraschall dann noch Wiegen und Blutdruckmessen... alles prima. Und dann die Frage:
"Frau Ori, hatte ich ihnen letzte Woche schon was über das Ultraschall-Paket erzählt?"
- Ja, haben Sie
"Und, wie haben Sie sich entschieden?"
- Nö danke, wollen wir nicht.
...Mund klappt auf, wieder zu, Mundwinkel Richtung Fussboden
"...Darf ich fragen, wieso?"
- Weil wir finden, dass die 3 regulären ausreichen!
"Hmhm... na wenn Sie meinen..."
Sagts und notiert fett: Patientin wünscht keinen Ultraschall.

Hallo??? Am liebsten hätt ich sie geschubst. Das klang alles total vorwurfsvoll, als ob mir das wurscht wäre, ob's der Wutz gut geht.
Nein, isses nicht!
Ja, ich find's auch superspannend, mein Baby im Bauch zu begucken, ABER es ist eben nicht wirklich notwendig!
In ein paar Wochen merke ich, wenn gezappelt wird, dafür brauch ich keine Ultraschalluntersuchung.
Und selbst wenn ich jeden Tag morgens und abends zum Ultraschall gehen würde, wenn genau dazwischen das Herzchen beschliesst, mit Schlagen aufzuhören, dann kann eben so ne Untersuchung auch nichts mehr daran ändern! So!
Sollte irgendwas auffällig sein, bezahlt eh die Krankenkasse. Alles andere ist meiner Meinung nach wirklich reines Baby-TV und sich selber ein bisschen beruhigen, so lange man noch nicht getreten und geboxt wird. "Dem Baby geht's super und guck mal, die niedliche Nase!"

Es soll sich jetzt bitte niemand angegriffen fühlen, der so ein Paket in Anspruch nimmt, habe ich in der ersten Schwangerschaft auch gemacht (auch weil es mir da schon genauso verkauft wurde und natürlich will man nichts falsch machen oder irgendwelche Risiken eingehen!). Aber das ist jetzt die zweite Schwangerschaft innerhalb kurzer Zeit. Ich bin sehr entspannt, weil eben alles noch so frisch im Kopf ist. Ich freue mich drauf, Bewegungen zu spüren, irgendwann von aussen fühlen zu können, ob das jetzt gerade der Po oder der Kopf ist, der gegen die Bauchdecke drückt! Aber Baby-TV brauche ich nicht zwingend.
3D hätte ich gerne noch und das zahle ich dann auch gerne selber! Sind einfach wahnsinnig tolle Bilder, die man da zu sehen bekommt und die kommen auch ins Fotoalbum :)

Alltag

Vom Einzelkind zum großen Bruder

21.1.13

Der Zwuggel ist 7 Monate, 2 Wochen und 3 Tage alt, 7. SSW.

Des Zwuggels neues Shirt und mein verschwundener Kreislauf... 

Normalerweise ging's mir bisher morgens mehr oder weniger nicht so toll, was aber immer schnell wieder weg ging. Bis auf heute.
Schlecht, Gänsehaut, Frieren, Kreislauf im Keller. Auch ein trockenes Brötchen und ein Latte Macchiato haben nicht geholfen.

Also ab nach Hause, erst aufs Sofa, ein bisschen mit Bjarne kuscheln, dann gleichzeitig mit Mann und Baby Mittagsschlaf gemacht. Zwei Stunden von Babys geträumt ^^.
Zwischendurch zieht's ganz schön im Bauch, ich hoffe, der Wutz geht es gut und sie macht nur noch mehr Platz zum Wachsen! Und dass das morgen wieder weg ist, sonst geh ich vielleicht doch noch mal zum Arzt...


Letzte Woche konnte ich auch endlich des Zwuggels neue Kleider abholen. Wird Zeit, dass man wieder mehr Tageslicht zur Verfügung hat, damit die Bilder vom Zappel-Zwuggel auch wieder schärfer werden ;)

Selbstgestaltetes T-Shirt für den großen Bruder
Vom Einzelkind zum großen Bruder   

Zum Abschluss noch ein Einkaufstip für Mitkugelnde oder Frischmamas: bei Babymarkt gibt's heute New Baby für € 1,- pro Schachtel. Hab gleich mal 3 Stück bestellt + neue Leuchtnuckel.
*klick*

Meckern

Geheim und so...

9.1.13

Sorry liebe Kommentatoren/-innen, ich musste da was löschen. Aber wenn man doch an anderer Stelle schreibt "Geheeeeeeeim!", und hier im Blog auch noch nix dazu steht, dann muss man das doch nicht in den Kommentaren hinschreiben!

Wartet doch einfach bis Freitag :-)

Alltag

Sonntag

14.10.12

Sonntag ist Familientag :)

Auf dem Sofa rumgeturnt...
Mittagsschlaf gemacht...
Aus versehen (mal wieder ^^) auf den Bauch gerollt und nicht mehr auf den Rücken zurück geschafft...
Von Mama gerettet werden und sie anstrahlen...



Baby nach dem Mittagsschlaf 



Rein in die Manduca, Rest der Familie geschnappt und ab zum verkaufsoffenen Sonntag...

Baby in der Manduca
Bad Hair Day, zum Glück gibt's Mützen ^^


Garn und eine Schere kaufen... 
Wieder nach Hause fahren...  

Und dann irgendwann ging's los, das "Ich bin noch gar nich müde und mag nich schlafen und nimm den doofen Nuckel da weg und den doofen Bär auch und hoppla, ich bin auf den Bauch gerollt... aaaaaaaaaaaaaaaaaah, ich komm nich mehr zurück auf den Rücken, ich hab Hunger, ich hab Durst, nee doch nich, geh weg mit dem Nuckel hab ich gesagt, die Emmi will ich auch nich und Elmo lag auf dem Boden, den erst recht nich. Trag mich, trag mich!!! Jetzt sofort und jetzt will ich fernsehen und Papa beim Essen zugucken und NEIN VERDAMMTE AXT WEG MIT DEM NUCKEL ICH WILL NICH SCHLAFEN!!!!! Oh, Essen............ chrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr" 

Mal so in 3 Sätzen zusammengefasst ;) 
Dabei durfte er sogar den Fallschirmsprung mit angucken und er guckt sehr gerne bewegte Bilder an :)  

Jetzt sind wir ein bisschen kaputt, wen wunderts, und hoffen ganz doll, dass er sich diese Nacht NICHT wieder aus versehen auf den Bauch dreht, dann muss nämlich einer aufstehen, und ihn zurückdrehen :) 

Gute Nacht :)







Alltag

Diese Stadt ist männerfeindlich!

9.10.12

Oder sagen wir mal so, väterfeindlich!

Bei uns herrscht ja nunmal nicht die klassische Rollenverteilung, also sehe ich mich hier mehr als Papa und der Mann mit Hut ist eben die Mama.
Das ist schon schwer genug für mich, aber wenn ich nicht nur mit meinem Sohn ein bisschen über den Fussboden kullern möchte, dann macht mir "die Stadt" einen dicken Strich durch die Rechnung. Und mit mir, auch allen anderen arbeitenden Papas!

Wenn man ein Baby bekommen hat, dann möchte man ja auch mal Kontakt zu anderen Eltern mit gleichaltrigen Kindern herstellen. Sich austauschen, Käffchen trinken, während die Babys sich gegenseitig Bauklötze an den Kopf haun, sowas halt.
Anbieten tun sich hierfür ja so tolle Kurse wie Babyschwimmen oder Pekip, da kann man andere Muttis kennenlernen und vielleicht sind ja ein paar nette dabei.
Ori macht sich also an die Internetrecherche. Babyschwimmen wär prima. Ah toll, hier ist was, gar nicht so weit weg. Kurse morgens um 10 und nachmittags um 14 Uhr... OK, weitersuchen.
Oh toll Pekip, das könnte man ja auch machen! Kurse morgens 9:30, nachmittags um 15 Uhr. Das also auch nicht.
Wochenendkurse? Nö, oder einer im Februar, schon ausgebucht... Kurse zu Zeiten, wo auch jemand berufstätiges hingehen kann? Erst recht nicht.

Hallo? Wie kann man bitte davon ausgehen, dass nur der Hausfrauenteil der Eltern solche Kurse besuchen möchte? Ich will auch Babyschwimmen, Krabbelgruppe, Kinderturnen, was auch immer machen! Und da bin ich sicher nicht alleine...

Ich glaub ich kauf mir jetzt ne Pekip-DVD *schmoll*




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