Kooperation

Unser Haus: Küche und Schlafzimmer - Ideensammlung mit homify

29.6.15

Oder auch: Leben auf der Baustelle…


Akkuschrauber
Der Fliesenspiegel ist schon dran ;-)
Eigentlich wollte ich euch ja nach und nach die einzelnen Zimmer vom Haus zeigen. "Neues" Haus kann man ja schon nicht mehr sagen, am 20.08. wohnen wir immerhin schon ein ganzes Jahr dort! Nicht nur die Kinder werden viel zu schnell groß, überhaupt geht das alles total schnell. 
Nicht ganz so schnell geht es mit Renovierungsarbeiten voran. Das ist halt der Nachteil, wenn man keinerlei Verwandtschaft in der Nähe hat, wo man die Kinder ab und zu mal outsourcen kann. Also schafft der Mann nur am Wochenende oder in meinem Urlaub was, wenn ich mich um die Jungs kümmern kann. 

So ganz stimmt das natürlich nicht mit der Baustelle, immerhin haben wir ja nicht neu gebaut, sondern ein altes Haus übernommen. Trotzdem muss da natürlich noch viel gemacht werden und vor allem Sachen verändert werden, bis alles genau so aussieht, wie wir das haben möchten. Bis zum "Genau so!" wird es aber wohl noch eine ganze Weile dauern, vielleicht zeige ich euch lieber das, was ich gerne hätte, das geht schneller ;-) 

Unsere alte Küche
Es weihnachtet in der (alten) Küche

Fertig sind natürlich die wichtigsten Sachen, also Kinderzimmer und Wohnzimmer. Da halten wir uns immerhin die meiste Zeit auf, Spielen und die Kinder brauchen einen anständigen Rückzugsort und Schlafplatz (auch wenn sie meistens bei uns schlafen). 
Halb fertig ist die Küche. Heißt: wir können Kochen, Abwaschen und unseren Kram verstauen und in den Kühlschrank stopfen. Gewerkelt wird hier aber gerade sehr viel, der Mann macht nämlich die eine Tür zu und in diesem Zimmer passt das mit der Baustelle dann doch wieder sehr gut. Die alte Küche haben wir ja mit dem Haus zusammen gekauft. Optisch war die aber eher so "Na ja!". Buche und blau und auch schon ein bisschen beansprucht. Über Kleinanzeigen haben wir das gute Stück dann verschenkt und und unsere alte Küche aufgebaut. So sah das mal aus, in der alten Wohnung: 

Unsere alte Küche II
Da ging's in die Küche :) 
Mit den Arbeitsplatten passte das jetzt natürlich nicht mehr, also mussten neue her. 
Und ein neuer Fliesenspiegel. 
Und so um die Ecke rum wie vorher ging auch nicht mehr, weil da jetzt ein Fenster ist. 
Und auf der anderen Seite eben diese Tür, die jetzt weg kommt. 
Aber wir sind zuversichtlich, das wird schon!! 
Und so in 5 Jahren hätte ich gerne generell eine neue Küche... Teile der alten hatte ich schon in Hannover, das kann man dann auch mal austauschen. Im Moment hätte ich ja gerne sowas: helle/weiße Fronten und eine Arbeitsplatte aus Holz.

Küchenideen homify
v.l.n.r. Fingerhaus GmbH, Fischerhaus GmbH & Co.KG, Lukas Palik Fotografie /homify

Die zweite Baustelle ist unser Schlafzimmer. Wobei, eigentlich ist es so gut wie fertig, es fehlt nur etwas Entscheidendes: das Bett! Zur Zeit schlafen wir nämlich auf dem Fußboden, denn einen Rahmen in 2,30m x 2,00m gibt's fertig einfach nicht zu kaufen. Müssen wir (bzw der Mann) also selber bauen, damit wir unser Familienbett behalten können. Hat natürlich den Vorteil, dass bisher noch kein Kind aus dem Bett gefallen ist und wenn doch, dann eher gerollt, denn es ging ja nicht tief runter.

Neues Schränkchen mit Lampe, alter Vogel in noch älteren Käfig
Ein Palettenbett war die erste Idee, aber das wird wohl ziemlich schwer, wenn wir das Bett auf eine angenehme Höhe basteln. Also wird der Mann sich was anderes ausdenken und umsetzen, wenn die Küche fertig ist und ich das nächste Mal Urlaub habe ;-)

Gerner Logistik und Paletten /homify

Laminat in Dielenoptik liegt und sieht super schön aus. Der Schrank steht und hat leider nicht mehr die Fronten, die wir ursprünglich ausgesucht hatten. Eines schönen Sommertages machte es nämlich auf einmal "Peng" und eine der Glasscheiben lag auf dem Fußboden. Die gleichen gab es nicht mehr bzw. wir hätten sehr viel zuzahlen müssen, also haben wir uns für schlicht weiß entschieden. Eine neue Kommode haben wir schon aufgebaut und uns zwei neue Nachtschränkchen und Nachttischlampen gegönnt. 
Was sonst noch fehlt? Farbe! Wände weiß, Möbel weiß... sehr schön, aber so ein bisschen was Buntes muss sein. Zur Zeit noch in Form von Bettwäsche (und Stofftieren, die andauernd ihren Weg zu uns finden), bald dann hoffentlich durch ein paar schöne Bilder. Oder wir streichen die Wand hinter dem Bett, mal gucken. 

Gefallen tut mir auf jeden Fall sowas hier sehr gut, hell und Holz und irgendwie warm. Den passenden Kronleuchter haben wir auch schon, der ist halt nur noch nicht fertig ;-)

Cocooninberlin /homify
Noch mehr schöne Ideen zur Schlafzimmergestaltung findet ihr übrigens hier. Und wenn dann auch wirklich mal wieder etwas komplett fertig ist, bekommt ihr auch neue Bilder, versprochen ^^ 


Zuletzt aktualisiert am 29.06.2015.

Der Wutz

21 Monate Wutzebaby

25.6.15

Der Wutz ist 21 Monate und 19 Tage alt. 


Besser spät, als nie oder so ähnlich... hier kommt der Wutz-Bericht! 

Eigentlich kommt jetzt fast der gleiche Bericht, wie letzten Monat. Jannes spricht! Immer mehr und immer deutlicher. Allerdings noch keine Sätze, nur einzelne Worte. Macht aber nix, wir verstehen ihn! 
Seine Lieblings-Worte dabei sind "Arm", "Mama" und "Neu!" (und natürlich "NEIN!" ^^). 
Wobei Arm natürlich für "Ich will auf den Arm, trag mich gefälligst durch die Gegend" steht, neu für "Die Kekse, die du uns gegeben hast, sind alle, hol uns doch mal neue!" und Mama für alles andere... Mama ich will knuddeln, Mama ich will in den Garten, Mama was ist das und so weiter. Seinen Bruder kann er inzwischen auch schon beim Namen nennen, der heißt bei ihm "Bane". Und Bane ist sein großes Vorbild! Alles wird nachgemacht und toll gefunden, was der große Bruder so macht. Und sehr fürsorglich ist der Kleine. Als er vor ein paar Tagen nicht einschlafen konnte und wir ihn noch kurz mit aufs Sofa genommen haben, hat er die ganze Zeit nach seinem Bruder gefragt. Oder wenn man ihm einen Keks gibt, dann muss auch noch einer für Bane gereicht werden.

Im Gegensatz zu Bjarne ist Jannes ein kleiner Draufgänger! Alles wird beklettert und von allem wird herunter gesprungen. Nur Gitterroste mag er so gar nicht oder wechselnde Bodenbeläge. Im Einkaufscenter zum Beispiel liegen dunkle neben hellen Platten. Wenn er nicht gerade abgelenkt ist, mag er da nicht drüber steigen und setzt sich auf den Boden, um zu krabbeln. Auch in Fahrstühle steigt er nicht gerne ein, weil er da ja über diese Ritze gehen muss. 
Auf dem Spielplatz ist er letztens fast im Stehen gerutscht, weil er oben statt sich zu setzen einfach einen großen Schritt nach vorne gemacht hat und dann mit dem Popo auf die Rutsche geplumpst ist. Im Schwimmbad ist er diverse Male untergegluckert, weil er die kleine Rutsche im Babybecken runter gesaust ist, ohne sich festzuhalten.

21 Monate alt
Igitt, ein Rost!                                                                           Überall drauf klettern! ^^

Essen tut er immer noch gerne und alles, was man ihm so anbietet. Am Liebsten "Eia". "Hono" (Honig) ist aber auch beliebt und natürlich "Bonons". Insgesamt ist er auch etwas schlanker geworden, was auch an der veränderten Körperhaltung liegt. Die ganz Kleinen stehen ja gerne mit mega Hohlkreuz und drücken die Plauze schön nach draußen. Gewachsen ist er auch und bald hat der seinen Bruder eingeholt, wenn das so weitergeht. Ich hoffe sehr, dass wir ab August mit beiden zum Kinderturnen gehen können, das wäre glaube ich was für den Wutz! Bewegen, Rumrennen, Ball spielen, das ist alles seins. Und draußen sein! Sonntag haben wir's gerade mal die Straße hoch geschafft beim Spazieren gehen, danach waren die Jungs ewig in einer Matschepfütze unterwegs. Komplett vollgematscht wollte ich dann doch irgendwann gerne wieder nach Hause und in die Badewanne, aber Jannes nicht. Nein nein neeeeeee!!! Daußen! Pütte! 
Also musste ich das Matschekind unter den Arm klemmen und nach Hause tragen. Ich sah danach natürlich auch entsprechend aus... 

Seit ein paar Tagen ist das mit dem Schlafen mal wieder so ne Sache... was auch ein Grund dafür ist, dass der Monatsbericht so wahnsinnig unpünktlich erscheint. Beide Jungs sind mehr oder weniger müde, wir gucken Sandmännchen und dann können sie sich aussuchen, ob wir noch ein bisschen Sendung mit der Maus gucken oder Bücher lesen. Meistens gewinnen die Bücher und wir gehen nach oben. Umziehen, Zähne putzen, ins Kinderzimmer, Buch lesen, Kuscheln, Papa rufen, Gute Nacht sagen, ab ins Bett. Soweit die Theorie. In der Praxis geht jetzt das Gemecker los. Beide rufen abwechselnd nach Mama oder Papa, Nuckel verloren, Durst, Monster und so weiter. Noch ok, aber irgendwann fängt dann der Wutz an zu weinen. Geht natürlich nicht, also schnell aufessen (wenn ich denn dann überhaupt zum Essen komme, Stichwort Kinder-Diät...) und ab nach oben, Kinder schnappen und zusammen ins Schlafzimmer umziehen. Da wird dann noch gequatscht, Geschichten erzählt und ganz wichtig: ganz doll gekuschelt! Jannes MUSS in meinem Arm liegen, ganz nah an mir dran, anderer Arm auch noch drumrumgewurschtelt und seine Hände am besten irgendwie unter mich drunter geschoben. Von der anderen Seite werde ich von Bjarne bekuschelt. Wenn ich nachts noch mal wach werde, bin ich meistens ein gutes Stück Richtung Fußende gerutscht, die Kinder liegen auf meinem Kissen und bilden quasi ein Dach über meinem Kopf. Aber nur so habe ich ein bisschen mehr Platz für so unwichtige Dinge, wie meine Arme.
Wenigstens wird dann so bis zum Morgen durchgeschlafen und ich bekomme auch mal wieder mehr als 5 Stunden Schlaf am Stück. 

Ich bin sehr gespannt, wie das alles so wird, wenn der Zwuggel ab August in den Kindergarten geht und Jannes den Papa den ganzen Vormittag für sich hat. Oder ob er lieber mit in den Kindergarten gehen würde und überhaupt. :-)
Und BTW: nur noch 3 Monate und der Wutz ist ZWEI Jahre alt!!! Hatte ich schon mal erwähnt, dass mir das alles viel zu schnell geht?


Zuletzt aktualisiert am 25.06.2015

Geburtstag

Dritter Geburtstag, Krefelder Zoo und U7a

22.6.15

Der Zwuggel ist 3 Jahre und inzwischen schon wieder 18 Tage alt...

Täteräää, endlich der Geburtstags-Bericht und was sonst noch so los war beim Zwuggel :)

Drei Jahre Zwuggeljunge

Der dritte Geburtstag war irgendwie so ein bisschen ein melancholisches Ereignis. Für mich. Drei ist schon ziemlich ziemlich groß, ein richtiges Kind halt, nix Baby oder Kleinkind, eher so Pinocchiomäßig "Ich bin ein richtiger Junge!" Und ja, das isser! Trotz der langen Haare wegen denen ich oft gefragt werde "Und, wie alt ist ihre?". Die bleiben aber dran, denn wenn man ihn fragt, wie lang die noch wachsen sollen, sagt er "Bis zum Boden, Mama!"

Auf er anderen Seite ein unwahrscheinlich tolles Ereignis! Schon ganze drei Jahre darf ich - dürfen wir - mit diesem tollen kleinen Kerl verbringen! Dürfen mit ihm knuddeln, spielen, kuscheln, die Welt neu entdecken (und ihm SEIN iPad reichen...). 

Es gab dieses Jahr KEIN Geburtstags-Shirt, weil die Nähmaschine immer noch in irgendeinem Umzugskarton schlummert (Und nur Aufbügeln letztes Jahr schon nicht geklappt hat...) und KEINE megaaufwändige Motto-Themen-Torte, wir sind halt Arschlocheltern. Dafür eine Negerkusstorte direkt zum Frühstück. Jawoll, nicht Schaumkuss, ganz ohne Wertung heisst das Ding Negerkusstorte (oder wie Bjarne sagen würde "Mega-Kuss-Torte") und obendrauf war eine Drei aus Smarties. Kind glücklich und wegen weinender Kinder am Vorabend hätte es sonst nur einen halbfertigen Kuchen gegeben, ich durfte nämlich nach dem Backen der Torte direkt nach oben gehen und mich mit Jannes ins Bettchen kuscheln. Später konnte ich mich wieder raus schleichen und dem Papa beim Zusammenschrauben der Parkgarage helfen. Letzter Drücker und so... hust.

Negerkusstorte
Geburtstagskuchen


Und noch viel wichtiger: Geschenke! 
Die Parkgarage ist der Oberknaller und wird seitdem täglich bespielt, in die Holzeisenbahn mit eingebaut und manchmal auch zum Klettern benutzt. Wenn wir mal kurz weggucken. Dürfen die beiden nämlich nicht, denn ich bezweifle, dass das Ding das auf Dauer aushält. TipToi ist auch super, liegt aber erstmal noch oben auf dem Schrank, weil der kleine Bruder es auch sehr interessant findet und mit dem Stift auf die Seiten einhackt. Zum Schutz haben wir dann erst mal beschlossen, dass der Zwuggel lieber damit spielt, wenn Jannes mal nicht da ist. Oder schläft. Oder so in einem Jahr.
Der Kran wird auch heiß geliebt und muss andauernd den grauen Stein hoch und runter heben und Bücher sind eh immer super. Vor allem wenn Fahrzeuge drin sind. 

Geburtstagsgeschenke - Parkgarage
Das Parkhaus wird direkt bespielt :-) 
Zum Frühstück gab es also Torte, allerdings erst nachdem auch ein bisschen was Gesundes gegessen wurde... Mit Kerzen drauf, von denen eine immer wieder umgefallen ist. War auch nicht wirklich eine tolle Idee von mir, kleine Motivkerzen an langen Schaschlikspießen zu kaufen und zu versuchen, diese in so eine sahnige Torte zu pieksen. Danach wurden erst mal die neuen Sachen bespielt und die Bücher angeguckt. Zum Gück stehen die Jungs ja beide sehr früh auf, so dass wir auch genug Zeit hatten, denn wir wollten ja noch in den: 

Zoo Krefeld

20 Minuten Fahrt (mit am Ende zwei eingedösten Kindern) später waren wir dann also da. Ich persönlich mag ja keine Zoos, auch wenn ich mir generell schon gerne Tiere angucke. Aber ich mag das Eingesperrte nicht und ich rege mich jedes Mal über zu kleine Gehege etc. auf. Aber gut, mit Kind kann man das ja mal machen. Allerdings werden wir das wohl so schnell nicht wiederholen, denn letzte Woche ging es beim Wickeln irgendwie um Tiger und Bjarne sagte "Tiger, die wohnen im Zoo!". Nein, tun sie nicht. Nicht nur zumindest und da gehören sie an sich auch nicht hin, sondern in einen schönen Dschungel! Aber gut, ich hab's ihm dann eben erklärt. 

Kommen wir also zu unserem Zootag. 
Als erstes kommt man zu den Nandus und den Kamelen. Die lagen ziemlich faul in der Sonne rum und waren am kauen. Wer sich auskennt kann jetzt langlaufen wo er mag, wir sind mal dem Pfeil für den Rundgang gefolgt und standen als nächstes bei Pony und Esel. Soweit so gut, die Kamele hatten schon relativ wenig Platz meiner Meinung nach, aber die laufen ja auch schon so ziemlich unter "Haustiere" und kommen damit wahrscheinlich besser klar, als ein Elefant oder Löwe. 
Das erste, was ich ziemlich traurig fand, war der Pavianfelsen. So ein oller "Fels"-Klotz mit Wassergraben drumrum. Die Paviane haben den Besuchern ziemlich demonstrativ Hintern und Rücken zugedreht... Kann ich verstehen, ich hätte auch keine Lust, mich den ganzen Tag begaffen zu lassen und auf meinem langweiligen Felsen rumzusitzen. (Kennt jemand den Affenberg in Salem? Ein großes Stück Wald (20 Hektar!), in dem die Affen wild durch die Gegend hüpfen können! Also die sahen sehr viel fröhlicher aus...).

Pavian Krefelder Zoo
:-(
Generell fand ich alles, was mit Affen zu tun hatte, eher nicht so schön. Ein einzelner Gorilla lief gelangweilt auf der kleinen Wiese rum, die als Außengelände dient, die anderen waren drinnen. Auch Raubkatzen sind für mich immer Gehege, an denen ich heulen könnte... vor allem wenn dann auch noch so ein Pfosten seinen Hund immer wieder gegen die Glasscheibe vom Schneeleoparden rennen lässt, der derweil völlig ausrastet, weil er Angst vor dem Hund hatte und sich wegen der Glasscheibe nicht verteidigen konnte. Weder für den Loparden npoch für den Hund ein Spaß. Nur der Besitzer hatte welchen, bis ich angefangen hab zu meckern und ihm gesagt habe, er soll da gefälligst den Hund wegnehmen! Sein Argument: Dann hätten wir den Schneeleoparden gar nicht zu Gesicht bekommen. 
Nee, is klar, ich hätte wie gesagt auch keine Lust, mich begaffen zu lassen und würde mich verkriechen. 
Argument seiner Frau: Der Hund hat auch Eintritt bezahlt.
Meine Herren, ich war kurz vorm Ausrasten (Der Mann hat mir übrigens jetzt verboten, künftig auszurasten. Scheinbar klinge ich wohl, als würde ich gleich losheulen, wenn ich lauter werde... OK, zukünftig macht er das dann, ist eh eindrucksvoller ;-) ).
Nirgendwo war Zoopersonal zu sehen, was da mal eingeschritten wäre! 
Am Eulenkäfig hing ein Zettel mit "Achtung, ich brüte. Bitte Ruhe!", der aber keinen interessiert hat. Und auch da hat sich niemand drum gekümmert, dass sich irgendwer daran hält.

Kommen wir aber mal zu den positiven Sachen: Tropen- und Schmetterlingshaus. Sehr schön war das! Davor ein großer Bereich mit Pinguinen und anderen Vögeln, drinnen Faultiere, die frei in dem Haus herumturnen konnten. Die Blattschneideameisen waren wahnsinnig interessant und hätten die Kinder die nicht langweilig gefunden, wäre ich da sicherlich noch länger stehen geblieben. 
Die Afrikawiese und die Indien-Anlage waren schön groß und die Tiere hatten viel Platz. Ob ihnen persönlich das ausgereicht hat, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber für mich sah das schon ganz anders aus, als so ein Mini-Gehege. 
Der Spielplatz war auch super, bzw. der große. Der kleine ist eher für etwas größere Kinder, mit Karussell und Kletternetz konnten meine noch nicht sooo viel anfangen. 

Zoo Krefeld - Pinguin
Die Pinguine hatten's schön :-)
Zoo Krefeld - Nandu + Schildkrötenpanzer
Bjarne mit Nandu und im Schildkrötenpanzer :) 
Auf dem Rückweg sind natürlich wieder beide Jungs eingeschlummert und haben zu Hause noch eine halbe Stunde aneinandergekuschelt auf dem Sofa geschlafen :-)

U7a 

In der Geburtstagswoche stand auch noch die U7a an. Vorher haben wir noch schön das Bodo Bär Buch (Bodo Bär beim Kinderarzt*) gelesen, das bereitet ganz gut vor, denn zufällig hat Bodo Bär in diesem auch eine U-Untersuchung.
Zuerst mal ein bisschen spielen mit dem Doc. So eine Art Bilder-Domino-Memory-Irgendwas. Bilder benennen und ein paar Fragen beantworten. Ein Tier was fliegt war eine Libelle, was der Arzt lustig fand, da wohl die meisten "Vogel" sagen. Dann noch hopsen und alles ok.
Der Zwuggel ist inzwischen 95cm groß, 13,6kg schwer und hat einen Kopfumfang von 50cm. Wenn man mal bedenkt, dass er genau 50cm lang war bei seiner Geburt... Hach!
Sehtest war soweit in Ordnung, nur irgendwann hatte er dann keine Lust mehr. Zur Belohnung durfte er sich etwas aus der Krimskrams-Dose aussuchen und hat ein grünes Förmchen für die Sandkiste genommen. Aber: "Baby braucht auch eins!"
Er durfte dann noch ein  zweites für Jannes mitnehmen :-)

Und das war dann auch schon die erste Urlaubs-Woche, sehr viel mehr ist nicht passiert. Wir hatten allerdings tolles Wetter und waren die ganze Zeit draußen, haben das Planschbecken aufgebaut und waren auf dem Spielplatz. Ich brauche definitiv mehr Urlaub!!!

Jetzt haben wir noch 2 Monate Schonfrist und dann wird auch der Wutz schon wieder ein Jahr älter! Vielleicht dann ja mit Shirt und Motivtorte ;-)

Zuletzt aktualisiert am 22.06.2015.




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