Vom Kugelfisch mit Baby im Bauch zur Working-Mom mit dem Zwuggel (06/12) und dem Wutz (09/13) an der Hand.

Unser alltäglicher Wahnsinn zu viert!

8. März 2014

21 Monate Zwuggeljunge, 6 Monate Wutzebaby

Der Zwuggel ist 21 Monate und 4 Tage alt. 
Der Wutz ist 6 Monate und 3 Tage alt. 

Leider leider nicht pünktlich zu den Monats-Geburtstagen, aber wir haben im Moment ein Lazarett zu Hause.
Beide Jungs haben Schnupfen, der kleine hustet ausserdem noch und hatte jetzt zwei Abende 39,9° Fieber. Schlafen tut er deswegen auch ziemlich schlecht und essen ist auch nicht so toll. Am liebsten nur Stillen, aber da ich ja normalerweise tagsüber nur abpumpe, müssen wir zufüttern. Passt ihm nicht, will er nicht... muss aber! Also immer wieder anbieten, Stillen, anbieten, Stillen, das inzwischen kalte Fläschchen anbieten. Gestern  morgen war das Fieber dann wieder auf 38° gesunken und ihm ging's auch ziemlich gut, heute war er dann endlich fieberfrei und wir konnten ein bisschen das schöne Wetter genießen.


21 Monate Zwuggel


Der kleine Mann ist inzwischen wirklich ein kleiner Junge und kein Baby mehr, auch wenn ein anderer kleiner Junge das letztens behauptet hat ^^ "Mama Böbie!"

Zwischendurch wird aus dem Strahlemann schon mal ein richtiger kleiner Wutzwerg... mit Lauflernwagen anheben und auf den Boden donnern, Spielzeug durch die Gegend werfen und Kreisch-Heul-Anfällen. Ich denke, das liegt teilweise auch daran, dass er noch immer wenig spricht. Er kann uns halt nicht sagen, warum wieso weshalb er sauer ist oder was er gerade haben oder machen möchte.
Immerhin versucht er ab und an, Worte nachzusprechen. Das neuste Wort ist Maja, wegen der Biene Maja. Letztens sind wir Auto gefahren und von hinten kam andauernd "Maja, Maja... Maja!". Bis ich kapiert habe, dass er den kleinen Tiger auf der Sonnenblende meint, hat es schon ne Weile gedauert ^^
Ball ist bei ihm Baj. Bein aber auch. Und Beissring. "Baaaajjjj!" Manchmal etwas verwirrend, was er gerade meint.
Ei ist auch so ein Universalwort. Mal meint er iPad, dann Eimer, rEifen und manchmal wirklich nur Ei.
AAAAAber: es wird :-) Jeden Tag ein bisschen mehr.

Im Moment rennt der Zwuggel mehr, als dass er geht, zumindest in der Wohnung. Und er versucht, zu hüpfen. Das sieht allerdings ein bisschen komisch aus, weil er mit dem linken Bein stehen bleibt und mit dem rechten aufstampft.
Sich hinfallen lassen findet er auch toll! Steht auf dem Bett, grinst frech und fällt um. Boing! Oder klettert mit den Füssen auf die Kante vom Kinderbett, hält sich oben am Gitter fest, lehnt sich zurück, fängt an zu Quietschen, klettert dann runter und tut so, als wäre er umgefallen ^^
Werfen ist auch lustig. Vor Wut fliegen die Sachen schon mal durchs halbe Zimmer, aber wenn er etwas hochwerfen soll oder will, dann hält er es über seinen Kopf und lässt es dann hinter dem Rücken fallen. Sehr süss :-)
Ich freu mich schon auf die Schwimmbad-Saison! Dieses Jahr kann er ja schon ein bisschen mehr mitmachen, als letztes. Da war er eigentlich die ganze Zeit auf dem Arm und hat sich von uns durchs Wasser ziehen lassen. Vielleicht fahr ich in meinem Urlaub auch einfach mal alleine mit ihm zum Schwimmen, da freut er sich bestimmt!

Am Sonntag war Bjarne bei seinem ersten richtigen Karnevalsumzug. Letztes Jahr kann man ja noch nicht so wirklich mitzählen, da war er noch zu klein.
Erst wollte er sein Kostüm nicht anziehen und hat lieber mit dem Dino-Kopf gekuschelt. Als er dann aber alle anderen in Verkleidung gesehen hat, durfte ich es ihm überstülpen. Und dann Trecker gucken, Bonschen aufsammeln, Feuerwehrauto, Polizei, Musik, Pferde, Winken, alles total toll! Zwischendurch wollte er immer mal wieder auf den Arm, aber als wir ihn abends gefragt haben, ob er Spass hatte und am Dienstag wieder Karneval feiern wolle, hat er mit "Ja!" geantwortet :-)

Karnevals-Zwuggel
Karnevals-Zwuggel


6 Monate Wutzebaby


Der Wutz ist ein kleiner Riese geworden! Ihm passen Klamotten in den Größen 62 bis 74. Lockere Hosen in 62, T-Shirts in 68 (sonst bekommt man die Arme nicht reingewurschtelt) und Einteiler in 74 (sonst sind auch die Füsse zu klein, Bigfoot!). Und heute hatte er sogar eine Jacke in 74-80 an!! Etwas lang, aber sonst hat sie schon gut gesessen. Der holt den Bjarne sicher bald ein.

Er dreht sich auf den Bauch, stützt sich mit den Armen ab und beguckt sich alles ganz interessiert. Wenn er nicht mehr kann, lässt er sich einfach runterplumpsen, dreht den Kopf auf die Seite und ruht sich ein bisschen aus. Zurückdrehen ist allerdings noch ein bisschen schwierig, da wird dann nach uns gekräht, wir mögen ihn doch bitte umdrehen. Manchmal schläft er auch auf dem Bauch, genau wie die Mama :-)

Gestützt sitzt er schon richtig gut! Nur wenn er dann etwas haben will und sich zur Seite beugt, fällt er um. Nach Dingen gezielt greifen klappt auch schon super, nicht mehr dieses "Ich fühl was, das schnapp ich mir und stopf es in den Mund!" sondern "Ich seh was, das will ich haben und mir in den Mund stopfen!" Wenn man also mit einem Spielzeug vor ihm herumfuchtelt, dann streckt er ganz gezielt die Hände aus und schnappt es sich.

Ganz langsam haben wir auch mal mit Beikost angefangen. Wenn wir essen, bekommt er einen Hirsekringel in die Hand gedrückt und den futtert er zu 80% auf. 10% bleiben in der Hand zurück, weil er das noch nicht kann mit dem weiter raus schieben, die anderen 10% landen auf den Klamotten. Reiswaffeln hat er auch schon probiert und Kartoffel und Mango. Das hat aber noch nicht so gut geklappt, weil die Stückchen, die er abbekommt, zu groß sind. Kringel und Waffel lösen sich schön auf und werden matschig im Mund.
Da er die letzten Tage so schlecht gegessen (also getrunken) hat, haben wir mal eine der Breipröbchen gemacht, die wir hier noch rumliegen hatten. Allerdings gab's den Brei à la BLW. Also Löffel eintunken und dann dem Baby in die Hand drücken. Scheint geschmeckt zu haben :-)


Mampf-Wutz
Mampf-Wutz

21. Februar 2014

Vollzeit arbeiten mit Baby und Kleinkind

Der Zwuggel ist 20 Monate und 17 Tage alt. 
Der Wutz ist 5 Monate und 16 Tage alt. 


Es folgt mal wieder ein bisschen therapeutisches Schreiben. Ziemlich wirr irgendwie, aber strukturiert kann ich grad nich ^^



Bevor ich überhaupt einen nennenswerten Kinderwunsch hatte, war schon klar, wie das beim Mann mit Hut und mir laufen würde, wenn, ja wenn, wir denn überhaupt irgendwann ganz vielleicht mal Kinder bekommen würden. Er bleibt zu Hause, ich gehe arbeiten.
So ist das nunmal, wenn nicht der Herr im Haus das höhere Einkommen hat, sondern die Mutti.

Hätte ich mich deswegen vielleicht gegen Kinder entscheiden sollen? Ich denke nicht!


Heute habe ich auf der Brigitte Mom Seite einen Artikel zum Thema gelesen, dem ich nur teilweise zustimmen kann.
Wenn ich über die doch frühe Rückkehr in den Job schreibe, dann bekomm ich oft Kommentare wie
"Ich könnte das nicht!"
Und ja, leicht isses mir garantiert nicht gefallen, auch wenn ich vorher schon wusste, dass ich keine 12 Monate zu Hause bleibe und dann nur Teilzeit arbeite.

Aber so negativ wie in dem Artikel beschrieben, hat noch niemand reagiert! Eigentlich finden's alle toll und "modern" und grinsen ein bisschen, wenn sie fragen, wie der Papa das denn schafft mit den beiden. Keiner bemitleidet mich und wenn, dann nur ein kleines bisschen. Genau so viel, wie ich mir selber manchmal leid tue, weil ich nicht die Hausfrau spielen darf. Keiner kritisiert unsere Form des Elternseins, kaum einer guckt komisch.

Was ich immer ein bisschen blöd finde: wem tun eigentlich die Väter leid, die nichtmal die paar Wochen Mutterschutz haben nach der Geburt, die teilweise nur ein bisschen Urlaub für den errechneten Geburtstermin blocken konnten und nach kurzer Zeit wieder los müssen, weg von Frau und frischgeschlüpftem Baby? Wieso beantragen andererseits so wenig Männer die ihnen zustehenden 2 Monate Elternzeit (lt. Men's Health etwas mehr als 20%) oder tauschen vielleicht sogar die Rollen mit ihrer Frau?
Mir tun sie leid! Am besten wäre doch, beide Elternteile könnten eine gewisse Zeit lang halbtags arbeiten bei gleichem Gehalt. Keine Einbussen im Lebensstandard und trotzdem von Anfang an ganz viel Zeit für den Nachwuchs. Die 32-Stunden-Woche für Eltern fand ich ja eine prima Idee. Nicht durchführbar und mit Sicherheit nicht finanzierbar, aber in der Wunschvorstellung eben eine tolle Sache.

Wieso lässt man sich von anderen Müttern in die Rabenmutter-Schublade stopfen, weil man wieder arbeiten gehen MUSS und das Kind ganztags betreut wird, wie in dem Artikel?
Wenn man weiss, dass man früh wieder zurück in den Job muss und das vielleicht sogar beide Elternteile müssen, sollte man dann lieber gar keine Kinder bekommen?
Bin ich nur noch keinem richtigen Mitglied der sogenannten Mütter-Mafia begegnet, oder sind die Muttis hier einfach ein bisschen lockerer? Oder ist das nur vornerum so und wenn ich dem Spielplatz den Rücken kehre, dann wird geschnattert über die arme Frau, die jetzt nach dem zweiten Baby auch schon wieder arbeiten geht, wo doch das erste auch noch keine zwei Jahre alt ist. Und der arme Mann, der muss das ganz alleine wuppen mit Kleinkind und Säugling, wie schafft der das wohl? Die Wohnung seht bestimmt aus wie Sau, aber die Kinder sind ja wenigstens ordentlich angezogen. Jaja, also ich könnte das nicht!



Und wie sieht der Alltag wirklich aus?
Die Wohnung sieht nicht aus wie Sau, ein bisschen wie Ferkel, aber weit entfernt von Sau. Das ist denke ich aber der normale Hier-wohnt-ein-Kleinkind-Zustand mit Luftballons in der Badewanne, Plüschtier im Backofen, Lego in der Waschmaschine und Alle-Ordner-auf-dem-Fussboden-weil-aus-dem-Regal-gezogen.
Ich hetze ein bisschen durch den Tag und von Ort zu Ort. Wenn ich abends (abgehetzt) zu Hause ankomme, dann darf ich Mama sein und der Papa hat Pause. Wenn er dann aber so gar nicht mehr mitmachen will, dann werde ich ein bisschen motzig. Mein Job ist (im Moment, das kann sich ganz schnell wieder ändern) nicht sehr stressig, aber trotzdem anstrengend. Ich will abends noch ein bisschen von meinen Kindern haben und mit ihnen spielen. Ich freue mich auf die immer länger werdenden Tage, an denen ich auch abends noch mal eine Runde um den Block mit beiden oder nur einem drehen kann, ohne dass es dabei zappenduster ist. Wir essen Abendbrot und ich ziehe beide Kinder um. Wenn dann der Mann, der vorher endlich mal ein bisschen durschnaufen konnte und einfach nur doof am PC sass, dann mit einer Frage a la "Was issn jetzt hier mit Schlafengehen?" um die Ecke kommt, dann schmolle ich ^^ Ich hab auch nur 2 Hände und kann leider nicht die vollen Windeln und Alltagsklamotten von den Kindern wegbeamen und neue Windeln und Schlafanzüge wieder drauf. Das dauert nunmal. Also mopper ich ein bisschen rum und der Mann räumt das Lego in die Speilzeugkiste, legt den Spielbogen zur Seite und sucht Bjarnes Tigger.

Wenn wir um 8 beide auf dem Sofa sitzen und kein Kind nach uns ruft, dann ist das so ein bisschen innerliches Abklatschen. Yes, sie schlafen, jetzt haben wir beide Feierabend!
Normale Sachen wie Einkaufen und Putzen sind lästig, weil das Zeit kostet. Bjarne und ich putzen meistens zusammen. Jeder einen Staubwedel und dann wird gepuschelt. Wenn ich Staubsauge, bekommt er den Fuss vom alten Staubsauger und rollt den über den Boden. Wenn wir Wäsche waschen, bringt Bjarne schon mal Teile in die Waschmaschine und reicht mir dann Socken aus dem Wäschekorb, damit ich Sie aufhängen kann. Wenn wir einkaufen gehen, darf Bjarne die Pfandflaschen in den Automaten stecken und wir gehen danach zu Kik, weil ich ihn da rumlaufen lassen kann und wir zwischen den Kleiderständern Verstecken spielen. Wenn ich mir morgens Brote für die Arbeit schmiere, bekommt Bjarne ein Kindermesser und matscht in der Margarine rum.
Alles wird zum Spiel, damit nicht noch mehr Gehetze in unserem Alltag einzieht und vor allem ich trotzdem viel Zeit mit den Kindern verbringen kann.
Letzten Samstag war ich mit dem Großen gerade im Kinderzimmer am Puscheln, der Mann sass zwischen 2 Abwaschetappen am PC. Da grummelts in mir. Am liebsten würde ich ihm das ganze Wochenende zum Ausspannen geben, zum Nur-Um-sich-selbst-Kümmern, einfach Füsse hoch und Quatsch im Fernsehen angucken. Aber geht halt nicht. Es gibt Sachen, die müssen gemacht werden und dann doch bitte hintereinander weg. Alles zum Spiel zu machen und die Kinder mit einzubeziehen, ist ne super Sache, aber man muss es nicht endlos ziehen wie Kaugummi.

Wir gehen spazieren, auf den Spielplatz, bald wieder zum Schwimmen. Wenn ich im Büro bin, baut der Mann die größten Lego-Türmchen, schiebt beide Jungs durch den Park, wäscht ab, räumt auf, macht Fläschchen, wechselt Windeln. Und er macht es gut! Wenn Jannes abends noch im Schlafanzug auf seiner Decke liegt, dann stört das niemanden, am wenigsten Jannes. Wenn das Geschirr abgewaschen, aber nicht abgetrocknet ist, Bjarne seine Socken in der ganzen Wohnung verteilt, mit Kuli am Kleiderschrank gemalt und Legosteine in den Kaninchenstall geworfen hat, die Blumen die Köpfe hängen lassen, weil sie schon einen Tag zu viel keine Giesskanne gesehen haben, dann stört das nur den Mann ein kleines bisschen, weil er sich mehr für den Tag vorgenommen hatte, ihm die Jungs aber einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Mich stört's nicht und mich stört's auch nicht, der Hauptverdiener zu sein. Mich stört's nicht, wenn jemand nachfragt, wie das denn klappt bei uns und wie wir klarkommen. Oder er sagt "Das könnte ich nicht!" Ich denke nicht, dass es für uns als Familie so viel einfacher wäre, wenn die Rollen andersherum verteilt wären! Alles ist gut, so wie es ist und trotzdem würden wir den Lottogewinn, der mich Teilzeit arbeiten liesse, mit Kusshand annehmen ;-)


Zwuggelwutz
Sehen doch ganz zufrieden aus :-)

5. Februar 2014

20 Monate Zwuggeljunge, 5 Monate Wutzebaby

Der Zwuggel ist 20 Monate und einen Tag alt.
Der Wutz ist 5 Monate alt.

Auch wenn ich im Moment nicht so zum Schreiben komme, wie ich es gerne hätte, wenigstens die Monatsberichte wirds pünktlich geben!


20 Monate Zwuggel


Vor einem Jahr wussten wir mal gerade, dass der Zwuggel im September ein großer Bruder wird. Da war er selbst noch richtig Baby, fing gerade an, sich durch die Wohnung zu schieben, sich hinzusetzen und sich an allen Möbeln hoch zu ziehen. Und jetzt? Nichts babyhaftes mehr, ein richtiger kleiner Junge mit eigenem Kopf und Willen, den er lautstark kundtut.

Nur das mit dem Sprechen, das will noch nicht so richtig funktionieren. Irgendwie ist es da wie mit dem Laufen: relativ früh anfangen und dann auf dem Level stehen bleiben.
Sorgen macht mir das keine, ich finde es nur ein kleines bisschen schade, vor allem weil ich weiss, dass er so gut wie alles versteht, würde mich doch so gerne endlich mit ihm unterhalten. Nachsprechen macht er auch nicht, wenn ich ihn bitte.
"Sag mal Katze!"
"Ma!"
"Nee, Ka-Tze!"
"Maaaaaaa!!!"
"Kaaaaaaa-Tzeeeee!"
"MAAAA!"
Vorletzen Sonntag stand er im Kinderzimmer und plapperte "Mücke, Mücke, Mück-Xe!"
"Mütze?"
Breites Grinsen.
Aber das war's auch schon wieder, seitdem kein einziges Mal Mückxe. Nee nee nee :-)

Motorisch ist alles super. Er kann Türmchen aus Lego und Bauklötzen bauen, läuft und rennt, klettert auf dem Spielplatz und schaukelt alleine, wenn wir ihn anschubsen. Werfen und einen Ball schiessen klappt auch super und mit Besteck hantiert er auch schon sehr gut.
Seit neustem haben wir ein iPad, wobei ich manchmal eher glaube, Bjarne hat jetzt ein iPad... es sind inzwischen mehr Kinder-Apps drauf, als Sachen, die mich interessieren. Beim Stillen oder Fläschchen geben darf der Zwuggel eine Folge "Der kleine Maulwurf" oder "Shaun das Schaf" gucken. Alles, wo nicht gesprochen wird, ist interessant und er kommt gut mit. Wenn zu viel gelabert wird, wird's ganz schnell uninteressant ;-)
Malen kann man auch ganz toll darauf und Tiere in Vertiefungen sortieren funktioniert sogar besser, als mit dem echten Sortierspiel.


Batman-Zwuggel
Batman-Zwuggel

Das mit dem Schlafen klappt im Moment mal mehr, mal weniger gut. Oft ruft er nochmal nach mir oder Papa, kurz nachdem er ins Bett gegangen ist. Je nachdem, wer dann zu ihm gucken kommt, wird dann der andere Elternteil verlangt ^^ Also am liebsten sollen wir wohl direkt alle beide zu ihm laufen oder ihn zu uns ins Wohnzimmer holen.
Meistens setze ich mich dann neben sein Bett und werde erstmal mit Stofftieren beworfen. Grmpf. Dann erzähle ich ein Märchen, streichel seine Hand, werde wieder beworfen, am Kopf gestreichelt, bekomme die Gardine vors Gesicht... Dann hab ich ihm das ganze Wanzen-Tanz-Lied vorgesungen, Drei Chinesen mit dem Kontrabass und schliesslich ein selbstgetextetes Schlaflied auf die Melodie von der IKEA-Spieluhr (es kommt wahlweise ein lila Schwein oder ein Stachelschwein darin vor ^^) und siehe da, Bjarne kugelt sich klein zusammen und döst weg. YES! Klappt leider nicht jedes Mal, ist aber zum Glück auch nicht jeden Abend erforderlich.

Essen ist wie immer super! Er isst alles, probiert zumindest. Am Wochenende hatten wir Besuch und deswegen standen Kekse auf dem Tisch. Nicht die Vollkorn-Dinkel-Kinderkekse mit weniger süss, neeeeein, ganz normale Waffelmischungskekse. Ich hab nur drauf gewartet, dass er sich 5 gleichzeitig versucht in den Mund zu stopfen ^^ Zu "besonderen Anlässen" finde ich das völlig ok, normalerweise haben wir nur die politisch korrekten Kinderkekse im Haus, da war's zu erwarten, dass er bei normalen Keksen so reinhaut ;-)

Noch 4 Monate, dann wird er schon 2 Jahre alt! Ich sollte vielleicht jetzt schon mal anfangen, sein Geburtstag-Shirt zu nähen, ich komm ja zu nix, sonst wird das nicht rechtzeitig fertig ;-)


5 Monate Wutz


Der kleine Mann ist nun auch schon fast ein halbes Jahr alt, die Zeit fliegt!

Er kann sich auf den Bauch drehen und sogar zurück hat schon mal geklappt (beim Kinderarzt, Angeber ;-) ), will sich immer zum Sitzen hochziehen (lassen), und würde am liebsten auch schon Stehen.
Lacht von einem zum anderen Ohr, wenn er Mama oder Papa sieht, greift sich Spielzeuge und stopft sie in den Mund, hat eine Kleidergröße (62) quasi innerhalb von 3 Tagen übersprungen. Alle Einteiler in 62 konnte ich nach einem Mal Tragen direkt wegsortieren... in der Mitte schlackert es zwar, aber in der Länge bekommt man kaum die Knöpfe zu, weil er so lang ist.

Kuckuck
Kuckuck!


In 2 Monaten starten wir so langsam mit Beikost und wir werden natürlich wieder BLW machen. Nachdem er am Wochenende meine Waffel zu packen bekommen hat, diese in den Mund gesteckt und losgemeckert hat, als ich sie ihm wieder weggenommen habe, habe ich ihm einfach mal einen Hirsekringel in die Hand gedrückt. Das war spannend! Angelutscht, wieder aus dem Mund gezogen, wieder reingestopft, ein bisschen Kringel im Mund behalten, runtergeschluckt, gemeckert, als er den Kringel bis zu dem Stückchen, was in der Hand steckte, abgefuttert hatte :-) Hat er wirklich prima gemacht und ich bin sehr zuversichtlich, dass das mit Fingerfood im März so toll weiter geht.

Das Zufüttern bekommt ihm sichtlich gut! Aus einem sehr schlanken Baby ist eins mit Pausbäckchen, Doppelkinn und Speckärmchen geworden. Da das mit dem Stillen trotzdem noch gut klappt, bin ich auch gar nicht so traurig über das Zufüttern, wie bei Bjarne. Vor allem, weil ein Abstillen so noch lange nicht in Sicht ist. Müsste ich nachts raus zum Fläschchen machen oder auch nur anrühren, was neben mir auf dem Nachttisch deponiert ist, ich wäre deutlich unausgeschlafener. Da auch der Zwuggel nicht durch schläft und jede Nacht zwischen 1 und 3 Uhr vom Kinderbett in Papas Bett wandert, wäre ein Bettentausch auch sinnlos, die Nacht wäre zerstückelt und ich würde dann wahrscheinlich im Büro mit dem Kopf auf der Tischplatte wegdösen.
So muss ich mich einfach nur zum Wutz rollen, Shirt zur Seite, Baby andocken, wieder einschlafen. Morgens kann ich nur anhand der Seite auf der er schläft feststellen, wie oft wir gestillt haben. Liegt er rechts von mir war es ein Mal, links von mir zwei Mal. Das Stillen beim Wechsel vom Wohn- ins Schlafzimmer haben wir auch schon abgeschafft. Er ist dann so müde, dass er einfach weiter schläft und das meistens sogar bis morgens um 4. Er schläft also per Definition (>6 Stunden) schon durch, einschlafen tut er nämlich zwischen 19 und 20 Uhr.

Seit ich wieder arbeite und das Wetter auch  mal schöner ist, muss er im Kinderwagen fahren, statt getragen zu werden. Ist für den Papa einfacher und die Kinder müssen halt regelmäßig gelüftet werden. Also ab in die Karre.
Erst hatte ich ja Bedenken, ob ihm das so gefallen wird, aber: gefällt ihm und meistens schläft er dort noch ne Runde. Bjarne läuft die meiste Zeit und wenn er keine Lust mehr hat, kann er sich bequem in den "Beiwagen" setzen. Dazu schreib ich nochmal was, war nämlich eine ähnliche Odyssee, wie die mit dem Kühlschrank ;-)

Seit er jetzt so gut zugenommen hat, sieht er seinem Bruder in dem Alter immer ähnlicher! Die gleiche Frisur, die gleichen blauen Augen, (fast) das gleiche Gesicht. Wenn ich Fotos angucke, bin ich mit teilweise nicht sicher, wer drauf ist ^^ Die nachwachsenden Haare sind wie beim Großen blond, mal gucken, ob er mehr nach Papa geht und richtige Löckchen bekommt, oder doch so wie ich nur ein paar Kringel im Nacken die dann einfach rauswachsen.

Er wächst so schnell und sieht schon gar nicht mehr aus, wie ein kleiner Säugling und dieses Mal macht mich das schon ein bisschen wehmütig. Wenn ich so daran denke, dass es wohl das letzte Mal ist, dass ich so ein kleines Baby zu Hause habe... vielleicht gewinnen wir ja doch noch im Lotto und können uns eine Nanny leisten für das potentielle Kind Nummer 3 ;-)


Brüder
Brüder ♥


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