Vom Kugelfisch mit Baby im Bauch zur Working-Mom mit dem Zwuggel (06/12) und dem Wutz (09/13) an der Hand.

Unser alltäglicher Wahnsinn zu viert!

18. Oktober 2013

Familienbett mal 2!

Der Zwuggel ist 16 Monate und 14 Tage alt. 
Der Wutz ist 6 Wochen und einen Tag alt. 

Man mag es kaum glauben: beide Jungs schlafen!

Wir haben getestet und die im Moment für uns beste Lösung gefunden. Der Zwuggel schläft nicht mehr in seinem Bett, sondern mit dem Papa auf dem Schlafsofa im Kinderzimmer. Der Wutz pennt ja sowieso mit mir zusammen im Schlafzimmer, damit der Mann mit Hut nicht bei jedem Stillen geweckt wird. So ist zumindest ein Elternteil ausgeschlafen (zumindest in der Theorie).

Wenn Bjarne nicht einschlafen wollte, hat der Mann ihn sowieso immer direkt mit zu sich ins Bett genommen und nach kurzem Meckern und "Mama?" hat er sich sofort eingerollt, angekuschelt und geschlafen.
An diesen laaaaangen Abenden hab ich auch mal versucht, mich mit ihm hinzulegen. Klappte nicht, der kleine Mann hat sich zwar kurz hingelegt, ist dann aber über mich drüber gekrabbelt und aus dem Bett geklettert. Wahrscheinlich, weil ich mich AUF die Bettdecke gelegt habe und nicht drunter, das hat er sofort durchschaut. Der Mann macht's schlauer, legt sich unter die Bettdecke, Brille ab und wartet, bis Bjarne eingeschlafen ist. Die Kunst ist, dabei nicht selber einzuschlafen!

Jannes schläft ja eh noch viele viele Stunden am Tag, tagsüber meistens auf dem Sofa neben mir oder im Tragetuch, nachts wie gesagt bei mir im Bett. Und es ist so schön! Wenn er meckert kann ich ihn sofort beruhigen, schuckeln, stillen, je nach Bedarf. Babygeschrei haben wir hier eigentlich gar nicht, weil es einfach nicht so weit kommt und wir eben schnell reagieren, wenn ihm was nicht passt.

Wir haben also jetzt zwei Familienbetten und ich bin echt versucht, den Nähtisch rauszuschmeissen und eine zweite einsvierzig Matratze zu kaufen und ein zweimeterachzig Matratzenlager zu basteln, damit auch der Mann und ich mal wieder im selben Zimmer schlafen können und dabei trotzdem noch genug Platz für uns und die Jungs haben.
17. Oktober 2013

Aus mir wird nie ne Nähmutti!

Der Wutz ist 6 Wochen alt. 

~ Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit La Mommy ~

Ich wollte schon immer Nähen lernen oder es mir selber beibringen, bin jahrelang um Nähmaschinenangebote geschlichen und wurde vom Mann ausgebremst, habe mir dann doch eine gekauft und... habe insgesamt 4 Teile genäht. Einen Kissenbezug, einen Dinosaurier und 2 Schnullerbänder. Ach halt, eine Eins hab ich noch auf das Geburtstags-T-Shirt vom Zwuggel genäht. Das war's.
Wir haben mir einen kleinen Tisch gebastelt, auf dem die Nähmaschine steht und ich habe mir ein Schubladendingsbums beim Schweden gekauft für das ganze Zubehör.
Der Tisch ist im Moment mehr Ablage als Nähtisch, in den Schubladen ist mehr Bastel- als Nähzeug und ich beneide sämtliche bloggende Nähmuttis, die ganz wunderbare Klamotten, Krabbeldecken und Spielzeuge für ihre Kinder nähen. Als Blog-Mutti ist man da ja eh so ein bisschen gewissen Zwängen unterlegen und will auch unbedingt Mützen und Halssocken zaubern...

Mal fehlt mir die Zeit, dann hab ich keine Lust, die Nähmaschine freizulegen und dann hat der große Sohn grad eh diese "Ich will nicht mit Papa spielen, ich will zur Mama!"-Phase und krabbelt unter den Tisch um mal lässig auf das Pedal zu drücken. Nicht gerade die besten Nähbedingungen.

Da lob ich mir doch Shops, wo ich selbstgenähte Sachen kaufen kann, wie z.B. La Mommy. Hier gibt es vom Stillkissen über Wickelauflagen zu Wimpelketten wunderschöne Sachen. Alles Handarbeit und individualisierbar.
Umso toller war, dass Katja von La Mommy uns angeschrieben hat, und uns quasi zur Geburt vom Wutz eine ganz ganz tolle Spieluhr geschenkt hat! Mit Namen drauf und "Guten Abend, Gute Nacht" als Melodie.

Das isse:

spieluhr
Wutzens Spieluhr

Dem Wutz gefällt sie auch richtig gut, auf jeden Fall schläft er daneben ganz selig ein. Dem Zwuggel gefällt sie allerdings auch total gut und er schleppt sie immer weg. Problem erkannt? Ich brauche also noch eine für Bjarne ;-)


Schlaf-Wutz
Schlaf-Wutz


Noch mehr schöne Spieluhren gibt's hier. Gefallen mir alle total gut, ich mag ja dieses ganze Bärchen-, Dino-, Baggerzeug so gar nicht. Oder für Mädchen alles in rosa und mit Glitzer, gruselig. 

Übrigens komme ich gerade mal wieder zum Bloggen unter normalen Bedingungen (und nicht unter erschwerten wie alle 10 Minuten mal nen Satz tippen, Laptop zuklappen weil das große Kind alle Tasten gleichzeitig drücken will etc.), weil der Papa sich mit dem Zwuggel ins Bett gelegt hat und die beiden ein Stündchen schlafen. Vielleicht machen die das ja jetzt jeden Tag und ich räum doch mal meinen Nähtisch wieder frei ^^ 



16. Oktober 2013

Wiederannäherungskrise? Nachtschreck? Hilfe!

Eigentlich ist dieses Posting aus Oktober 2013, aber inzwischen hatten wir diese Phase in ähnlicher Form jetzt auch beim zweiten Kind. Aber: so schlimm isses nicht, wir haben es überlebt!



Der Zwuggel ist 16 Monate alt

14.10.2013


Seit einer Woche haben wir hier Einschlaf-Terror... Normalerweise konnte man Bjarne immer gut hinlegen, Nuckel rein, Spieluhr an, Zwuggel schläft. Ausnahmen gab's immer mal, aber eben einen Abend und am nächsten Tag war wieder alles wunderbar.
Zur Zeit ist alles anders... Der Zwuggel geht in's Bett und meckert, kein Problem, kommt schon mal vor, meckert mehr und fängt an zu weinen. Wir holen ihn wieder raus und lesen, spielen, kuscheln mit ihm.
Er sitzt auf dem Sofa, gähnt, reibt sich die Augen...
Nächster Versuch, Zwuggel ins Bett bringen, er krallt sich fest, will nicht ins Bett, fängt an zu schreien. Wieder mit aufs Sofa zu uns.

Oder er schläft ein und wacht nach ner halben Stunde brüllend auf und lässt sich nicht beruhigen, also wieder mit ins Wohnzimmer. Und wenn ich schreibe brüllend, dann mein ich wirklich laut, anhaltend und eben LAUT! Egal, ob man sich neben ihn setzt, ihn aus dem Bett nimmt, er brüllt erstmal.

Am ersten Abend ist er beim Papa auf dem Schoß vor dem PC eingeschlafen.
Am zweiten neben mir auf dem Sofa, während ich Jannes gestillt habe.
Am dritten irgendwann beim Vorlesen auf dem Sofa.
Am vierten gar nicht. Erst, als der Papa um 11 mit ihm im Kinderzimmer verschwunden ist und sich mit ihm zusammen hingelegt hat.
Am fünften haben wir gleich versucht, uns mit ihm ins Bett zu legen. Ging nicht, er ist wieder aufgestanden. Um 12 waren wir dann endlich alle im Bett.
Am sechsten ist er erst nach Mitternacht eingeschlafen.
Zwei Mal haben wir versucht, ihn mit nem Einschlaf-Fläschchen aufs Schlafengehen einzustimmen, hat nicht geklappt. Halbes Fläschchen getrunken und dann von meinem Schoß gerollt und aufgestanden.
An 2 Abenden haben wir es homöopathisch versucht, hat nicht geklappt...

Dazu kommt der Mittagsschlaf.
Entweder er macht gar keinen, oder lässt sich nicht ins Bett bringen und schläft dann irgendwo anders ein. Im Kinderwagen, auf dem Sofa, auf dem Schoß...
Nachdem er gestern ja erst sehr spät im Bett war, hat er dann heute bis 9 geschlafen und wir haben den Mittagsschlaf ausfallen lassen. Vorhin beim Vorlesen fielen ihm schon die Augen zu und wir haben echt gehofft, dass er abends ein- und durchschläft. Aber Pustekuchen.
Nach dem Essen ins Bett, ein bisschen Gemecker, eingeschlafen... für 45 Minuten. Dann Gebrüll! Ich also sofort hin, mit ihm gesprochen, beruhigt, gekuschelt und er? BRÜLLT! Ist aber wach dabei, also kann's doch eigentlich kein Nachtschreck sein?!
Hab ihn dann wieder mit ins Wohnzimmer genommen, aber ansprechbar oder ruhig war er dabei nicht. Hat auch nicht geantwortet oder sich angekuschelt oder sonst was, hat nur gemeckert und geweint.
Papa konnte ihn dann endlich beruhigen und er ist neben ihm eingeschlafen. Beim Versuch, ihn grad ins Bett zu bringen, ist er aber wieder aufgewacht und ist jetzt wieder bei uns. Natürlich wach...


15.10.2013 


Da ich gestern nicht mehr weiter schreiben konnte, jetzt die Fortsetzung...

Der wache Zwuggel sass dann also wieder mit auf dem Sofa. Wir haben noch ein Buch gelesen, gekuschelt, Tee getrunken. Und der Mann mit Hut und ich wurden immer müder und gähnten so vor uns hin. Also um halb 11 den Zwuggel und den Wutz geschnappt und ab in die Betten. Die großen Jungs ins Kinderzimmer und der kleine mit mir ins Schlafzimmer. Als die Tür zu ging ein kurzes Meckern und dann Ruhe. Großer Sohn ganz lieb mit Papa im Bett eingeschlafen.

Was lernen wir daraus? Wir sollten gar nicht erst versuchen, Bjarne um 7 oder 8 oder wann er hier eben gähnend rumsitzt ins Bett zu bringen, sondern ihn am Besten hier lassen und dann mit Papa zusammen ins Bett legen, Das wird wohl für alle die entspannteste Variante sein im Moment.
Die Frage ist nur, was ist da los bei ihm? Hat er Alpträume, wenn er doch erst einschläft und dann schreit? Oder doch Nachtschreck und was können wir da machen? Tut ihm was weh? Kann man ihm irgendwie helfen?

Ja, es ist wahrscheinlich wieder mal nur eine Phase, aber er tut mir so leid dabei und ich würde gerne etwas für ihn tun, das ihm das Einschlafen und auch Durchschlafen erleichtert. Ihm die Angst nehmen, wenn er denn welche hat. Ihm eine Wärmflasche machen, falls der Bauch drückt.

Ausserdem sind im Moment die Tage auch eher anstrengend.
Bjarne klammert sich extrem an mich. Ich darf kaum den Raum verlassen, ohne dass er hinterher kommt oder anfängt zu meckern. Dann steht er vor mir und will auf den Arm, zieht an meinen Hosenbeinen und versucht sogar hochzuklettern. Habe ich ihn dann auf dem Arm und will ihn z.B. zum Papa rüberreichen, krallt er sich richtig an mir und meinen Klamotten fest. Hab schon ne schöne Schramme an der Schulter deswegen...
Wiederannäherungskrise könnte hier die Erklärung sein und das passt schon ziemlich gut. Er kann jetzt Laufen und latscht den ganzen Tag durch die Wohnung, wir gehen draussen mehr Spazieren, als dass ich ihn schiebe, er kann die Welt entdecken, ohne dass wir ihn erst zum Baum hinfahren oder -tragen müssen. Er hat also sehr viele neue Eindrücke zu verarbeiten und braucht nen sicheren Hafen oder sowas und das bin dann wohl ich.
Der kleine Bruder, der da plötzlich ist und die 2 neuen Backenzähne tun wohl ihr übriges zu unserer derzeitigen "Ich will zu Mama!"- und "Ich kann nicht schlafen"-Phase.

Als Ausgleich ist er im Moment aber sowas von extrem niedlich. Man kann immer mehr mit ihm kommunizieren, er lacht sehr viel, plappert, macht lustige Geräusche, tanzt wenn Musik läuft, malt mit mir Bilder, streichelt seinen Bruder, hilft beim Putzen und Wäsche waschen, umarmt uns und drückt uns dabei ganz doll... da kann man gar nicht böse oder genervt sein.
Und wenn er dann doch mal eingeschlafen ist, dann sieht er wieder aus, wie ein kleines Baby und ist einfach nur süß und mein kleiner Zwuggel-Junge!


zzzzz
Temporäres Nachtlager


Nachtrag, März 2015

Der Wutz ist 18 Monate alt

Beim zweiten Kind wird alles anders?! 
Nö, eben nicht, und das bestätigt doch nur mal wieder, dass das alles Phasen sind, die die meisten Kinder eben mehr oder weniger ausgeprägt einfach durch machen. Beim Wutz war es nicht ganz so schlimm, aber das liegt glaube ich auch einfach an unserer Schlafsituation. Ins Bett gegangen ist er eigentlich immer gut, nur dann halt irgendwann weinend aufgewacht. Aber dieses Mal haben wir eben nicht versucht, ihn nach einer Weile wieder in sein Bett zu legen, sondern ich habe mich meistens direkt mit ihm zusammen im Schlafzimmer hingelegt. Zack bumm, Baby schläft einfach weiter und ich auch. Wenn es noch seeeeehr früh war, also erst 20:00 oder so, dann war er auch mal noch eine halbe Stunde mit auf dem Sofa und durfte entweder da einschlafen oder ein bisschen mit uns fernsehen. So ein kleines bisschen Freizeit und Zeit mit dem Mann muss ich dann eben doch noch haben zwischendurch! 

Die Klammerphase war schlimm, jeden Morgen, wenn ich ins Büro gegangen bin, stand der Wutz heulend im Wohnzimmer. Sowas tut echt weh, geht aber zum Glück auch vorbei, denn er weiß ja, dass ich abends wieder komme. Jetzt bekomme ich noch nen Schmatzer, ein "Tü!" und er winkt kurz, dann geht er spielen (meistens, manchmal findet er natürlich immer noch doof, dass ich gehe...). An meinen Hosenbeinen will er aber immer noch hochkrabbeln, vom Arm aus kommt man nämlich viel besser an das Keksregal.

Was man hier wieder ganz deutlich sagen kann: Bedürfnisse verschwinden dann, wenn sie gestillt werden! Und beim Wutz war das ganz klar: ich will bei euch schlafen! Es war zwar ein bisschen anstrengend und jeden Abend habe ich gehofft, dass er heute nicht schon um neun mit mir ins Schlafzimmer umziehen möchte... Mal nen Film bis zum Ende zu gucken ist nämlich auch ganz nett! Aber im Moment ist es so, dass er entweder bis morgens durch schläft und dann erst umzieht, oder er meldet sich abends noch mal kurz, findet dann aber allein wieder in den Schlaf und mein Feierabend ist auch wirklich einer!  

Ich will lieber bei Dir schlafen Mama!
Besuch auf dem Sofa ♥




Zuletzt aktualisiert am 19.03.2015.
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