Vom Kugelfisch mit Baby im Bauch zur Working-Mom mit dem Zwuggel (06/12) und dem Wutz (09/13) an der Hand.

Unser alltäglicher Wahnsinn zu viert!

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4. März 2016

Das richtige Kinderbett - Eine Odyssee in 27 Akten

~Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit homify~

Der Ist-Zustand im Kinderzimmer

Der Zwuggel ist jetzt fast 4 und sein kleiner Bruder 2,5 Jahre alt. So ganz grob. Und beide schlafen zusammen in einem Zimmer in ihren Möbelschweden-Gitterbettchen. Wer diese kennt, der weiss auch, dass es da keine Schlupfsprossen gibt und man eine Seite komplett abschrauben müsste oder eben ein paar Stangen per Säge aus dem Gitter entfernen müsste. 

Seit ein paar Wochen äußert der Große nun, dass er gerne ein "Rein-und-raus-Bett" hätte. Also eins, aus dem er selbst rein und raus krabbeln kann. Kein Problem, alt genug ist er ja, aber: der kleine Bruder will dann auch eins haben, eh klar! 
Am liebsten hätten die beiden ein Hochbett. Mit Rutsche, Tunnel, Vorhängen, Versteckhöhle und was es da alles so gibt. Ich hätte am liebsten zwei Hemnes Tagesbetten über Eck. Oder nur eins in dem beide schlafen können. 
Hemnes Einzelbett*
Und das ginge ja hier, weil man das Bett ausziehen und eine zweite Matratze reinlegen kann... ist aber aus Kindersicht natürlich stinklangweilig. Vielleicht bekomme ich sie ja mit dem Argument, dass unten in die Schubladen ganz viele Matchbox-Autos rein passen, die wir dann natürlich noch alle kaufen müssen ;) 

Um zu testen, wie das überhaupt klappen könnte ohne Gitterbett, dürfen die beiden jetzt bei uns im großen Bett einschlafen. Bettzeug hin drapiert, Nachtlicht aufgebaut, Hörspiel an, Küsschen und Mama ab. Äh hallo? Protest aus dem Bett, die dachten doch, dass ich direkt mit schlafen gehe!
Am zweiten Abend war es schon sehr spät, als die zwei endlich im Bett lagen und da lief es super. Küsschen, winken, schlafen.
Am dritten Abend lautes Gemotze von oben...
"Was ist denn hier los?"
"Wir streiten! Jannes soll da weg, da sollst Du schlafen!"
Alles in allem läuft es aber erstaunlich gut! Teilweise liegen die beiden zwar mit Festbeleuchtung kreuz und quer im Bett verteilt und ich muss mir meinen Platz erstmal freibuddeln, aber es klappt. Statt mit Streitereien hätte ich ja eher mit tapsenden Schritten von oben gerechnet und einem "Mama, ich kann nich schlafen!" aus dem Flur. Aber nee, die beiden bleiben schön im Bett liegen und rennen höchstens noch ein bisschen im Schlafzimmer rum.

Zurück zur Bettenfrage.

Ein Hochbett/Etagenbett?


Bettwäsche Sailing : Accessoires und Dekoration von annette frank gmbh

An sich gerne, aber: Bjarne möchte dann unten schlafen. Sagt er. Weil oben ist ihm zu hoch, das sei "gugelig". Jannes ist mir aber noch viel zu klein und zu sehr Kamikaze... Ich sage nur: auf den Bruder springen, sich dabei auf die Lippe beißen und die Nase mit Schwung an den Bruderhinterkopf donnern, so dass sie blutet.
Und wenn schon Hochbett, dann doch bitte mit Rutsche und Höhle und Ritterburg-Deko und so nem Kletterseil und wasauchimmer! Also laut der Jungs... das hätten die gerne!
Außerdem stellt sich hier die Frage: wie lange halten es die zwei noch miteinander aus? Spätestens, wenn der Zwuggel in die Schule kommt und einen Platz zum Hausaufgaben machen braucht, müssen wir etwas an der Kinderzimmer-Situation ändern. Entweder ein gemeinsames Schlaf- und ein Spiel-Hausaufgaben-Zimmer, oder eben jeder im eigenen Zimmer. Von daher müsste das Hochbett auch wieder in zwei einzelne Betten zerlegbar sein.

Zwei einzelne Betten


Antikes Bett ’Eucalyptus’, Vintage Kindermöbel von anders&artig : Betten und Krippen von anders & artig

Das IKEA-Bett da ganz oben und dann zwei Mal fände ich persönlich ja auch sehr schön. Weil erstens schönes Bett, zweitens mit Stauraum und drittens Platz für ein bzw. zwei Besucherkinder. Aber: das Kinderzimmer ist zu klein. Oder wir müssten Sachen wie Kleiderschrank und Bücherregal rauswerfen. Eher suboptimal.
Jetzt schon trennen mag ich die beiden auch noch nicht und das ist pure Faulheit meinerseits. Wenn sie nämlich warum auch immer nicht bei uns im Bett einschlafen, dann muss ich sie nachts holen. Und bei getrennten Zimmern müsste ich dafür bis unters Dach und dann mit schlafendem Kind die Treppe runter. Bei einem gemeinsamen Zimmer gehe ich einfach nur schnell rüber und schnappe mir die beiden. Wir legen uns ins große Bett und schlafen., Fertig.
Oder ein schlaftrunkenes Kind müsste nachts im Dunkeln die Treppe runter kraxeln, wenn es zur Toilette muss. Nee nee, muss noch nicht sein.

Zwei Floor-Beds


Eigentlich meine favorisierte Lösung! Wir könnten dann nämlich erstmal die Matratzen aus den Gitterbetten nehmen, denn die sind noch eine Weile groß genug. So passen dann auch beide Betten wieder ins gemeinsame Kinderzimmer und keiner muss ausziehen. Wenn sie dort schlafen, können sie selbstbestimmt rein und raus, fallen aber nachts im Schlaf auch nicht aus 1,50m auf den Boden, wenn sie was Doofes träumen. Man kann ein Tipi drumherum bauen oder das Ganze wie ein kleines Haus aussehen lassen.
Ich hab da mal was gesammelt:

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Nur sagt jetzt der Mann: dann bauen wir ja in einem Jahr schon wieder um! Und ja, da hat er nicht ganz Unrecht. Irgendwann brauchen sie einfach große Matratzen. Vielleicht kann man aber aus den kleinen Matratzen eine Kuschel-Lese-Höhle-mit-Tipi basteln, das würde mir den Jungs auch gefallen!
Also weiter mit der Bettenfindung, was wird's denn nun??

Halbhohes Hochbett mit Floorbed



Maritimes Kinderzimmer : Skandinavische Kinderzimmer von Münchner HOME STAGING Agentur


Beim Möbelschweden gibt es da so ein halbhohes Hochbett, Kura* heißt das. Man kann es mit der Liegefläche nach unten aufbauen, dann hat man ein Himmelbett. Oder man stellt es auf den "Betthimmel", dann hat man ein halbhohes Hochbett. Zwischen die Holzteile des Betthimmels kann man dann auch noch mal eine Matratze stopfen und hat so ein richtiges Hochbett, wo halt ein Kind auf ca 1,15m und eines direkt auf Bodenhöhe schläft. Beide Kinder kommen alleine rein und raus und keins knallt aus zwei Metern Höhe auf den Boden. Im ersten Jahr werde ich wahrscheinlich die kleinen Matratzen und den Sitzsack auf den Boden vors Bett legen, damit auch wirklich keiner von oben runter kachelt... aber das verleitet dann ja auch zum springen, oder? Doch festbinden? ;-) 
Auf jeden Fall soll oben dann noch ein Tunnel oder Dach oder Tipi drauf, das macht es doch schon ziemlich schwierig, im Schlaf aus dem Bett zu kullern. Glaube ich. Wir werden testen und dann vermutlich doch wieder zu dritt auf 1,40 im Schlafzimmer landen.



Noch mehr Ideen nicht nur zu Betten, sondern überhaupt zur Kinderzimmergestaltung findet ihr übrigens nicht nur auf Pinterest, sondern auch bei homify
Ich freue mich auf jeden Fall jetzt noch mehr auf meinen Oster-Urlaub, denn dann steht der Ausflug zu IKEA an und danach darf ich wieder fein Möbel schrauben! Mache ich im Gegensatz zum Mann nämlich echt gerne, denn mein Vorteil ist: ich lese die Anleitung! Er nicht oder nur so halb... und dann klappt das natürlich auch nicht so wirklich. Mal sehen, welche der gepinnten Ideen wir umsetzen werden ober ob es was ganz eigenes wird. Im Moment bin ich nämlich so in Richtung "Das geschlossene Stück als Fußende, dann mit Tafel-/Magnetfarbe ein Rechteck drauf malen, Ablage für Kreide und Stifte drunter und fertig ist die Malecke. Oben ein Dach drauf oder zumindest den Stofftunnel, damit der Zwuggel da nicht runter purzelt. Bei beiden Lichterketten reintüddeln und Nachtschränkchen basteln, am liebsten aus alten Schulstühlen." Oder natürlich so ein Haus-Bett. Mit Fenster und Blumenkasten als Ablage. Oder... ach, so viele Möglichkeiten!

Wer schon Hochbett-Erfahrung hat: immer her damit! Klappt es gut? Gab es Unfälle? Wird auch im Bett geschlafen oder doch lieber im Familienbett? Wir sind schon sehr gespannt und werden berichten :-) 




Zuletzt aktualisiert am 04.03.2016
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