Nachhaltigkeit

Nachhaltig leben mit Kindern - 20+ Tips für mehr Nachhaltigkeit mit Kind

1.3.18

~ In Kooperation mit Ever and Again, also Werbung ~

Seien wir mal ehrlich, wir alle wollen für unsere Kinder immer nur das Beste! Ob man dafür bis zur Einschulung stillt, nur im handgeklöppelten Tuch trägt oder seine Kinder und sich selber vegan ernährt, ist dabei jedem selbst überlassen. Aber: keiner will absichtlich irgendwelche Steine in den Weg des Nachwuchses rollen oder sie behindern oder ihnen in irgendeiner Weise schaden.
Was für mich auf jeden Fall auch dazu gehört? Die Umwelt, in der wir leben und die wir unseren Kindern hinterlassen, so gut es eben geht zu schützen und in einem halbwegs intakten Zustand zurück lassen! 

Nachhaltigkeit mit Kindern - Blumen mit Regenwasser gießen
Bjarne gießt die Blumen - Mit Regenwasser

Niemand kann alleine die Welt retten!

Aber: jeder kann im Kleinen anfangen! Wir sollten gute Vorbilder sein und unseren Kindern bestimmte Dinge einfach vorleben. Denn was man von klein auf gewohnt ist, ist eben ganz normal und wird meistens auch so beibehalten, wenn aus den Babies von gerade junge Erwachsene geworden sind. Mal ein paar Beispiele, in welchen Bereichen man als einzelner kleiner Mensch von 7 Milliarden Erdlingen etwas tun kann, um Ressourcen zu schonen und die Umwelt möglichst wenig zu belasten. 

Strom und Wasser sparen 

Eigentlich ganz einfach. Wird der Raum verlassen, macht man das Licht aus. Bjarne ist in diesem Punkt wirklich schon super unterwegs. Er meckert sogar mit mir, wenn ich mal eben raus gehe und dabei das Licht an lasse (weil ich will ja gleich zurück kommen, da kann das ja mal eben die 10 Sekunden... nee, nicht mit meinem Sohn ^^).

Geräte mit so nem kleinen Trafo und auch Ladekabel für Handys oder Laptops nicht dauerhaft in der Steckdose lassen oder wenn, dann so eine Verlängerungsschnur mit An-und-aus-Schalter benutzen. Geräte nicht auf Standby stehen lassen, sondern komplett ausschalten, wenn sie nicht genutzt werden.

Nachhaltigkeit mit Kindern - Blumen mit Regenwasser gießen
Jannes kann das auch schon!


Mit Wasser zu spielen und zu planschen macht Spaß, ohne Frage, aber ich habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen, wenn wir sowas machen... von daher: selten machen! Am besten einfach am Badetag noch Kram für Schüttspiele mit in die Wanne, denn da benutzt man ja eh einen Haufen Wasser und kann es direkt auch zum Spielen benutzen.

Für Wasserhähne gibt es Aufsätze, so dass beim mal eben Hände waschen nicht direkt ein Fässchen Wasser im Abfluss verschwindet. Genauso für Duschen und jede halbwegs moderne Toilette sollte inzwischen eine Wasserspartaste haben.

Regenwasser sammeln zum Blumen gießen und auch mal auf Fleisch verzichten. Häh, wieso Fleisch? Zur Herstellung von einem Kilo Fleisch geht jede Menge Wasser drauf. Sei es für die Tiere selbst, zur Futtererzeugung oder später in der Verarbeitung. Gegenteilige Studien sagen zwar, dass das ja Quatsch sei, weil das Wasser auch wieder zurück in den Kreislauf kommt und die Kuh, die auf der Wiese steht ja das Gras frisst, das vom Regenwasser gegossen wurde... aber ganz ehrlich, 1:1 klappt das nicht und es entstehen hier auch viele Verunreinigungen durch Gülle, gerade bei der Masse an Tieren, die teilweise gehalten werden... Also lieber mal etwas weniger Fleisch auf den Teller, wenn man eben nicht darauf verzichten möchte, dafür vielleicht ein etwas teureres und "besseres" Stück vom lokalen Biobauern oder so.

Produkte von dieser Firma mit dem N am Anfang meiden, denn die klauen Wasser... Pumpen es ab um es später teuer weiter verkaufen zu können und die Bauern in den entsprechenden Regionen sitzen auf dem Trockenen. Eine Liste, wer da alles dazu gehört, findet ihr hier.

Müll vermeiden und trennen

Am besten produziert man natürlich so wenig Abfall, wie es eben geht, aber komplett drumherum kommt man ja leider nicht. Man kann aber durch sein Kaufverhalten schon Einfluss auf die produzierte Müllmenge nehmen, indem man zum Beispiel in einem Unverpackt-Laden einkauft.

Nachhaltigkeit mit Kindern - Brötchen kaufen in der eigenen Tüte - Ever & Again
Bjarne holt Brötchen


In Mönchengladbach haben wir noch keinen, aber in Düsseldorf öffnet demnächst einer. Werde ich mir dann mal angucken! Man kann aber zum Beispiel seine Brötchen in einen mitgebrachten Beutel packen lassen und sowieso immer eigene Einkaufstaschen mitnehmen, um nicht auf Plastik zurückgreifen zu müssen. Sollte man seinen Beutel vergessen haben, gibt es in den meisten Läden übrigens auch Baumwolltaschen oder diese Riesendinger aus recycelten PET-Flaschen (unser Ranzen ist übrigens auch aus PET-Flaschen, gefällt mir!), Plastik kann also direkt dort bleiben.

Nachhaltigkeit mit Kindern - die Brötchentüte ist gleichzeitig Brotkorb - Ever & Again


Unsere Brötchentüte ist ganz nebenbei auch direkt ein Brotkörbchen und einfach mal nur hübsch! Wir haben es von Ever and Again und dort gibt es noch ganz viele andere tolle Ideen für nachhaltige (und hübsche!!) Dinge. Weg von Wegwerfzeug, hin zu wiederverwendbaren Tüten, Frischhaltedeckeln und Kosmetikpads.

Biomüll nutzen oder sich mal zum Thema Bokashi schlau lesen. Das ist ein verschließbarer Eimer mit Mikroorganismen, die dann aus dem Kaffeesatz und der Bananenschale feinsten Kompost herstellen.
Auf Einweg verzichten und lieber Mehrweg kaufen, so praktisch einzeln verpackte feuchte Putztücher vielleicht sind, für die Umwelt und den wachsenden Müllberg sind sie nicht wirklich prima.

Müll trennen und nicht alles im Hausmüll entsorgen, damit Verpackungen, Papier und Metalle wiederverwendet werden können. Und trennt ordentlich! Nicht einfach Zeug in den gelben Sack werfen, was da nicht rein gehört. Die Masse an falschem Müll führt nämlich dazu, dass nicht alles sortiert werden kann und dann eben doch in der Verbrennung oder auf der Müllkippe landet.

Putzmittel kann man aus Essig, Zitronensäure oder Natron selber machen! Erspart einem Chemiezeug (gerade mit kleinen Kindern wichtig, die lutschen ja alles an und krabbeln auf dem Boden rum) und kostet weniger. Rezepte gibt es zum Beispiel auf Smarticular.
Verzichtet auf Zahnpasta, Duschgel etc. mit Mikroplastik. Denn das kann aus dem Abwasser nicht komplett heraus gefiltert werden und landet am Ende im Meer und somit im Fisch. Letztendlich also auf eurem Teller. Guten Appetit!

Nachhaltigkeit im Kinderzimmer

Beim Spielzeug ist weniger oft mehr. Es muss nicht das 10.000ste Spielzeugauto sein und man muss auch nicht alles neu kaufen. Auf Spielzeugbörsen oder bei ebay findet man oft gut erhaltenes Spielzeug zu günstigen Preisen. Das mit dem "gebraucht kaufen" klappt bei uns schon ziemlich prima, das mit den Autos... wir arbeiten dran! 

Von Wegwerf- auf Stoffwindeln umsteigen. Eine normale Windel braucht ca. 300 bis 400 Jahre, um zu verrotten, eine Stoffwindel kann wiederverwendet werden. Noch besser ist natürlich Windelfrei, da muss man nicht mal Stoffwindeln waschen. 

Möbel kann man auch sehr gut gebraucht kaufen oder aber auch von Herstellern, die auf Nachhaltigkeit achten und deren Holz nicht im Regenwald gerodet wird. Oder man baut selber. Und: viele Dinge, die man für das erste Babyzimmer kaufen kann, braucht kein Mensch! Es gibt da zum Beispiel so einen Badeeimer (aus Kunststoff), in den die Kinder nur eine sehr kurze Zeit rein passen. Absolut unnütz! 
Praktisch sind auch Möbel, die mitwachsen und daher lange genutzt werden können. Wir lieben unsere Trip Traps auch nach fast 6 Jahren noch sehr und eine Wickelkommode haben wir gar nicht erst gekauft. Wir haben einfach selber gebastelt und einen Aufsatz für unsere IKEA-Kommode gebaut. Die Kommode steht noch heute im Zimmer und wird dort auch noch eine ganze Zeit bleiben!

Fehlerhafte Ausdrucke oder Schreiben, die man nicht für seine Unterlagen braucht, sind prima Malpapier. Vor allem, wenn das Kind sehr sehr gerne malt und am Tag sonst auch mal 500 Blatt verbraucht. Und das 20ste Kriggelakraggel-Bild, das ihr diese Woche aus dem Kindergarten mitgebracht bekommen habt, ist vielleicht auch noch ein tolles Schmierpapier im Home-Office oder der neue Einkaufszettel. Es gibt auch Rollen aus Recyclingpapier, die man zum Malen benutzen kann.

Kleidung muss auch nicht immer neu sein, die Kinder wachsen ja gerade am Anfang gefühlt sowieso innerhalb von 3 Tagen aus allem raus. Wir haben da denke ich einen ganz guten Mix aus neu und gebraucht und alles, was zu klein ist, geben wir auch gerne weiter. Weggeworfen werden nur Sachen, die richtig kaputt sind... Überhaupt kann man bei vielen Dingen auf Second Hand zurückgreifen, nur bei Autositzen (es sei denn, man kennt den vorherigen Besitzer und weiß zu 100%, dass der Sitz unfallfrei und nicht schon steinalt ist) oder Fläschchen und Nuckeln eher nicht. Sogar Schuhe sind meistens noch super erhalten, weil sie eben viel zu kurz getragen werden, um die Sohle krumm zu latschen oder das Fußbett zu verformen.

Nachhaltigkeit mit Kindern - Fahrrad fahren statt Auto


Öffis oder das Fahrrad nutzen. Nicht zu jedem Pups muss man den Nachwuchs im Auto durch die Gegend karren, der Bus oder das Fahrrad tun es auch. Der Elterntaxi-Stau vor der Grundschule wird und wurde ja schon gut kritisiert und durch gekaut. Und wenn ich mal zurückdenke, wurde ich vielleicht 10 Mal mit dem Auto zur (Grund-)Schule gefahren. Sonst zu Fuß und später dann eben mit dem Rad. Und ich lebe noch!!!

Brei und Quetschobst im Laden lassen. Wir sind ja nunmal BLW-Eltern von BLW-Kindern, bei uns gab es nie Brei... aber wer sowieso kocht und dessen Kinder Brei essen, der kann auch mal fix mit dem Pürierstab durch das Gemüse gehen oder selber Obstmatsch produzieren. Dann weiß man auch genau, was drin ist und spart Müll (und Geld!).

100% perfekt geht nicht!

Und schon gar nicht immer. Aber oft! Und auch im Kleinen! 
Wer immer nur denkt "Ich allein kann eh nix ändern!", der hat Recht. Kann er nicht. Aber er ist ja nicht allein! Und je mehr Menschen umdenken, Ressourcen schonen, eher regional und saisonal einkaufen, statt der Großpackung Hühnerbeine aus Massentierhaltung am Sonntag vielleicht ein Biohuhn vom Bauern in den Ofen schieben, umso mehr Auswirkungen hat das!

Denn wenn Produkte, die Mist sind, einfach nicht mehr nachgefragt werden, dann müssen die Hersteller umdenken und Alternativen anbieten! Klar, ab und zu will man die Wegwerf-Feuchttücher in die Handtasche stopfen und nicht die Tupperdose mit den Biobaumwoll-Läppchen, die mit selbstangerührter Lotion getränkt sind, aber zu Hause kann man komplett darauf verzichten! Niemand schafft es wohl, jeden Punkt auf meiner Liste von Beispielen einzuhalten, aber ein paar?! Sollte drin sein!
Viele Dinge gibt es in zwei Versionen, einmal zum Wegschmeißen und einmal zum Wiederverwenden oder wenigstens aus recyceltem Material und nachwachsenden Rohstoffen. Die Anbauwand muss nicht aus Tropenhölzern sein, Fichte kann auch gut aussehen. Man muss nicht 3x im Jahr auf die Malediven fliegen, Kinder finden auch den Baggersee im Sommer oder den Harz im Winter ganz toll.

Nachhaltig Leben mit Kindern - 20+ Tips für mehr Nachhaltigkeit mit Kind
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In diesem Sinne: Viel hilft oft viel, aber manchmal, sind es schon kleine Dinge, die etwas Großes auslösen können!!  


Zuletzt aktualisiert am 01.03.2018

AP

Trotzanfälle in der Öffentlichkeit

19.11.14

Auf Instagram hatte letztens jemand nach Buch-/Lesetips zum Thema Trotzen gefragt und ich, bzw. dieser Blogpost, wurde erwähnt! Wuhu, was hab ich mich gefreut :-) 

Auf jeden Fall kamen natürlich auch andere Tips und Ansätze, als meine. Ignorieren, loben und belohnen, wenn das Kind brav ist, Auszeit im Zimmer... Nee, alles nicht meins. 
Auszeit im Zimmer finde ich ganz, ganz schrecklich. Das ist das Kinderzimmer. Meistens der einzige Ort, der ganz dem Kind gehört, und dahin wird es zur Strafe geschickt? Das sollte doch der Ort sein, an den es sich gerne zurückzieht, ganz seins, auch eine Art Zuflucht. Total kontraproduktiv. Genau wie: Wenn Du das jetzt nicht lässt, dann geht's ab ins Bett! 
Bett ist also sowas Schreckliches, dass es zum Bestrafen herangezogen wird? Aha, und dann wundert man sich, wenn das Kind nicht gut ein- und durchschläft, is klar. 

Angesprochen wurde auch ein Wutausbruch beim Einkaufen. Wegen eines Zwei-Euro-Artikels...
Hätte man nicht vorher mit dem Kind besprechen können, dass es sich was aussuchen darf? Dass es das von seinem eigenen Geld bezahlen muss, weil man das doof/hässlich/unnütz findet (ältere Kinder)? Hätte man das nicht vielleicht einfach kaufen können und dazu sagen, dass es dann aber eben kein Brötchen mehr vom Bäcker gibt und das Kind sich für eins von beidem entscheiden muss? Nee, man sagt "Nein, gibt's nicht!", Kind flippt aus und man belächelt Mütter, die andere Ansätze (reden, Alternativen suchen, etc.) haben nach dem Motto: Warte mal ab, wenn Dein Kind so richtig ausflippt und das noch in der Öffentlichkeit, dann will ich aber mal sehen, wie Du Dich dazu hockst und das ausdiskutiert. 

Zwuggel im Einkaufswagen
Auf zu IKEA :-)


Deswegen will ich mal von unserem IKEA-Besuch erzählen. Der ist schon ne Weile her, macht aber nix. Auf jeden Fall war ich alleine mit beiden Jungs beim Schweden, der Mann im Haus am renovieren. 
Erster Ausflipper war beim Geschenkpapier. Bjarne zieht braunes Packpapier aus dem Regal. 
Bevor ich noch richtig was sagen konnte, ich hatte gerade zu einem "Och nö, willst Du nicht lieber..." angesetzt, hat er schon geahnt, dass ich ihm das nicht kaufen wollte, und fing an zu quietschen und zu meckern, Tränchen rauszudrücken und und und, wie man das halt so kennt. An sich wollte ich aber sagen: ...magst Du nicht ne Rolle von dem bunten Papier da vorne aussuchen? 
Nachdem ich mich zu ihm runtergehockt habe, ihn gefragt habe, ob er das haben will, bestätigt habe, dass ich das verstanden habe, war er direkt wieder ruhig und aufnahmefähig, ich konnte also meinen Vorschlag vorbringen und er war begeistert. Hat sich dann das grüne Papier mit den Tieren ausgesucht und glücklich in den Einkaufswagen gelegt.  Wir haben das gleiche schon in blau, aber Geschenkpapier braucht man schließlich immer. Also warum diskutieren und darauf beharren, dass man das nicht braucht, nicht will, das hässlich findet und blöd, anstatt gleich nach ner Lösung für beide zu suchen?!

Tip: Wenn das Kind etwas anschleppt, was ihr eh gebrauchen könnt, kaufen :-) 

Der zweite Ausraster kam dann am Ausgang. Neben dem normalen geht's so um die Ecke zum Notausgang. Bjarne wollte noch Hottock und Eik (Hotdog und Eis), ich wollte aber erstmal schnell die Sachen ins Auto bringen. OK, der Zwuggel zockelt los, läuft aber zum Notausgang. Ich hab ihn dann gerufen und gesagt, dass das der falsche Ausgang ist. Das war natürlich verkehrt, er wollte "DA, Mama!!!!!" raus. Hat sich auf den Boden geworfen und da lag er dann, meckernderweise. Ich stand seufzend daneben und habe überlegt, was ich jetzt mache. Habe mich fürs Weiterseufzen und Abwarten entschieden, zwischendurch mal nachfragen, ob wir nicht die Sachen zum Auto bringen wollen, damit wir uns Eis holen können, und nach 10 Minuten (gefühlt 30...) ist er einfach wieder aufgestanden und kam zu mir. Die Leute haben komisch geguckt, aber die kenn ich nicht, die sind mir wurscht. Meinen Sohn kenne ich, bei dem ist es mir nicht egal, wie mit ihm umgegangen wird und was ER von mir hält. 
Die Blicke waren schon ein bisschen nervig, aber ich werde lieber komisch angeguckt, als mein Kind gegen seinen Willen strampelnd und kreischend weg zu tragen. Wir hatten es ja nicht eilig, also alles kein Problem. 

Tip: Bei totaler Verweigerung mit auf den Boden schmeißen wenn möglich erstmal abwarten.  

Abwarten bitte nicht gleichsetzen mit Ignorieren! Da sein, spiegeln, mal nachfragen, ob das Kind jetzt nicht vielleicht doch mitkommt, so was halt.

Was mir auch noch eingefallen ist: Kinder lernen ja durch Vorbilder und Nachahmen. Vor allem von anderen Kindern und, na? Genau, von euch! Wenn ihr also immer auf eurem "Nein!" hocken bleibt, nie Kompromisse eingeht oder auch mal nachgebt, woher sollen eure Kinder das dann lernen? Und wieso wundert man sich dann, dass das Kind sein eigenes "Doch!" dann aber so vehement vertritt?

Das waren also bisher unsere einzigen Ausflipper in der Öffentlichkeit.
Entweder, weil er so ne Frohnatur und total brav und verständnisvoll ist (mit 2, is klar ne?!), oder weil das mit dem Zuhören und Verständnis zeigen (von mir, nicht von ihm!) eben doch klappt.
Und jetzt lächel ich mal milde zurück und denke mir "Schade, dass Du es nicht mal versuchen willst, Dir entgeht da was!"

:-)


Zuletzt aktualisiert am 23.12.2014.




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