Vom Kugelfisch mit Baby im Bauch zur Working-Mom mit dem Zwuggel (06/12) und dem Wutz (09/13) an der Hand.

Unser alltäglicher Wahnsinn zu viert!

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24. November 2014

Jannes isst jetzt mit Besteck

Der Zwuggel ist 29 Monate und 20 Tage alt.
Der Wutz ist 14 Monate und 19 Tage alt. 


~ Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Milupa ~

Wir haben ja Beikost nicht auf dem klassischen Weg, also in Breiform, eingeführt, sondern per Fingerfood. Neudeutsch Baby-led Weaning Jannes kennt also Besteck eher so vom Zugucken und nicht vom gefüttert werden. Trotzdem fand er das bei uns anderen natürlich irgendwann ziemlich interessant, weswegen ich ihm seit ca 2 Wochen seine Brothäppchen mit der Kindergabel aufpieken und ihm diese reichen muss. 

Sonntag kam's dann aber anders. 
Kindermüsli kennt ihr, oder? Das ist noch mal ne Spur feiner geraspelt, als normales. Eben für kleine Kinder mit noch nicht allen Zähnen. Oder für Kaufaule ^^  Wir essen das am liebsten mit Naturyoghurt und nicht mit Milch, weil wir die leichte Säure des Yoghurts zusammen mit der Süße aus den Früchten im Müsli total lecker finden. Ein weiterer (sehr großer und nicht zu unterschätzender!!) Vorteil: man kleckert nicht so viel rum damit, also auch eine super Sache für kleine Besteck-Anfänger! Wenn man das Ganze nämlich miteinander verrührt hat, entsteht ein ziemlich fester (je mehr Müsli umso zäher wird alles) Pamps, der nicht so einfach wieder vom Löffel runterschlabbert, wie Milch. Sieht komisch aus, geschmacklich aber total gut.

Milupa Kindermüsli
Lecker lecker Müsli

Jedenfalls wollte ich den Wutz schön mit dem Müsli-Yoghurt füttern aber er fing ordentlich an zu meckern. Gabel kennt er ja jetzt schon und nu wollte er auch mal den Löffel näher kennenlernen. Zuerst habe ich ihm das Müsli auf den Löffel gemacht und ihm den dann befüllt wiedergegeben. Klappte gut, wenn er ihn mir denn auch wieder zurückgegeben hätte. Hat er aber nicht, sondern wild damit herumgefuchtelt, wenn ich danach greifen wollte. Da beim Fuchteln dann doch das Essen durch die Luft geflogen ist, hab ich ihm einfach die Schale hingehalten und Taddaaaaa: klappt! Noch etwas unbeholfen, klar, aber er wischt mit dem Löffel in der Schale rum und schleckt ihn dann ab, schiebt ihn sich quer in den Mund oder hilft mit der freien Hand nach. Klingt nach ziemlichem Gematsche, ging aber eigentlich schon echt gut!
Bjarne isst schon über ein Jahr mit Besteck und na ja, sehr viel schlimmer siehts beim Kleinen jetzt auch nicht aus, wenn er fertig ist.

Demnächst koch ich mal chinesisch und geb den Kindern Stäbchen, hihi :-)

Alleine essen
Erst mit Hilfe… und dann ganz alleine!

Das Müsli schmeckt übrigens auch uns Großen, wir sind immer froh, wenn die Kinder was übrig lassen. Tun die aber meistens nicht, total gemein... Im Moment haben wir das Milupa Früchtemüsli* im Einsatz, es gibt aber auch noch Banane, Bircher und Kakao, alle ohne Zuckerzusatz. Wer jetzt moppert "Da steht aber 18g Zucker drauf, auf der Tüte!". Ähm ja, da is ja auch Obst drin und in Obst ist bekanntlich Fruchtzucker. Wichtig ist doch, dass auf den eh schon vorhandenen Zucker nicht auch noch n Pfund Kristallzucker draufgeschüttet wurde. Also mir ist das wichtig ;-)


Vielen Dank an Milupa für's Bereitstellen der Müslis, der Zwuggel wollte heute sogar schon zum Frühstück welches, kommt also prima an bei uns  :-)
Zuletzt aktualisiert am 22.12.2014.
28. März 2014

Baby-led Weaning, zweite Runde

Der Wutz ist 6 Monate und 23 Tage alt. 

~ Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Milupa ~

Wir sind fast alle wieder gesund, nur ich kränkel noch ein bisschen, aber wird schon. Das große Kind ist mit Papa im Garten, das kleine macht ein Schläfchen, da kann ich schnell ein bisschen bloggen :-)

Seit fast einem Monat bieten wir dem Wutz nun Alternativen zur Milch an. Am besten klappt das bisher mit Hirsekringeln, weil die sich so schön auflösen im Mund. Reiswaffel oder Toastbrot weicht auch gut auf, es gehen aber zu große Stücke ab, die postwendend wieder nach draussen geschoben/gehustet werden. Da landet nicht so viel im Kind.

Obst findet er lecker, aber nur zum Lutschen. Bisher haben wir Birne, Mango und Apfel getestet. Wenn etwas abbricht, spuckt er es aus.
Grüne Bohnen werden ausgiebig belutscht, zerdrückt und… ausgespuckt ^^ Kartoffeln in der Hand zerdrückt und Fleisch sofort wieder rausgeschoben, schmeckt nicht.

Unsere Mahlzeiten sehen im Moment daher so aus: wir machen Frühstück, Bjarne in seinen Stuhl, Jannes in seine Schale, Lätzchen drum, Hirsekringel in die Hand, alle essen. Danach die Kringelmatschereste aus den Klamotten pulen, Fläschchen für Jannes, Kringelbrösel vom Boden aufsammeln.

Von unserem Essen bekommt er immer etwas ab. Mal eine Nudel, mal Gemüse oder ein Stück Toastbrot. Zum Üben und Lutschen und Ausspucken. Seit ein paar Tagen schimmert das erste Zähnchen aus dem Zahnfleisch, vielleicht lernt er jetzt ja auch schnell, das kleine Ding einzusetzen und sich etwas vom Apfelschnitz damit abzuschaben.

Bjarne mochte ja damals (damals, kurz nach'm Krieg ;-) ) so gar keinen Brei, nicht mal den leckeren Griessbrei, den mussten wir dann aufessen (wir Armen ^^). Das einzige in Breiform waren Obstgläschen, die mochte er sehr gerne.
Da wir von Milupa Brei zum Testen bekommen haben, durfte Jannes das dann auch mal probieren, natürlich nach BLW mit Löffel in die Hand drücken zum Ablutschen.

Brei-Lutscher
Brei-Lutscher
Wir haben als erstes den Milchbrei mit Banane getestet und wie man sieht, hat es geschmeckt :-) Der Blick ist zwar noch etwas skeptisch, aber ist ja auch alles neu. Es ist ziemlich viel Brei im Kind gelandet, der Rest war verteilt auf Jannes, mir und dem Küchenboden.
Strenge BLW-Verfechter würden jetzt meckern, Brei sei nicht OK, wenn man BLW macht… sehe ich anders, ich fütter ja nicht, Jannes nimmt den Löffel und entscheidet selber, ob er das essen möchte, oder eben nicht.
Was ich sehr gut an dem Brei finde: es ist kein zusätzlicher Zucker drin. Klar, Fruchtzucker, aber das reicht dann ja auch. Und Jannes schmeckts :-)

Lecker :-)
Lecker :-)

9. November 2013

Kindermilch - braucht man das?

Der Zwuggel ist 17 Monate und 5 Tage alt.

~ Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Milupa ~

Die WHO empfiehlt, ein Kind 6 Monate voll zu stillen und dann mit Beikost anzufangen; bis zum zweiten Geburtstag und auch darüber hinaus soll/kann noch weiter gestillt werden, je nach Bedarf zusätzlich zur Beikost.
Der Zwuggel wurde nur wenige Wochen voll gestillt, dann zugefüttert und dann gab's bis zur Beikost nur noch Fläschchen, weil ich wieder gearbeitet habe und stillunfreundliche Medikamente nehmen musste.
Wäre es nach mir gegangen, dann hätte ich auch nichts dagegen gehabt, über den ersten Geburtstag hinaus zu stillen. Eben so lange, wie es für uns beide OK gewesen wäre.

Jetzt durften wir eine neue Kindermilch ab einem Jahr von milupa testen:

Via


Braucht man denn Kindermilch? Kuhmilch geht doch auch!


Bjarne bekommt seit er mit uns mit isst auch Kuhmilchprodukte wie Käse und Yoghurt in Maßen, zum Trinken seit Sommer auch mal Vollmilch oder Buttermilch. Ihm schmeckt's und er hat es auch immer gut vertragen.
Das, was ich an Muttermilch für Jannes zum Einfrieren abgepumpt habe, hat er vor ein paar Tagen allerdings auch getrunken, scheint ihm also auch noch zu schmecken!


Wozu also Kindermilch, wenn Kuhmilch doch auch gut ist?


Laut Wikipedia bestehen 100ml Muttermilch u.a. aus
Wasser - 87,2%
Kohlenhydraten - 7%
Fett - 4%
Eiweiß - 1,5%

Kuhmilch dagegen aus
Wasser - 88%
Kohlenhydrate - 4,8%
Fett - 3,5-4%
Eiweiß - 3,5%

In Muttermilch sind viel mehr Kohlenhydrate in Form von Lactose, dafür aber weniger Eiweiß. Zu viel Eiweiß ist schlecht für die Nieren.

Und wie sieht's bei der milumil Kindermilch aus?
Kohlenhydrate - 5,1% (Lactose 4,6%)
Fett - 2,2%
Eiweiß - 1,9%

Kindermilch ist Muttermilch also sehr viel ähnlicher, als Kuhmilch. Zugesetzt sind hier ausserdem diverse Vitamine, Spurenelemente und Prebiotika für eine gesunde Darmflora.


Mehr Info zum Thema Kindermilch gibt es übrigens hier zu lesen.
Kritik an Kindermilch kann man aber zum Beispiel hier und hier lesen. Was ich dabei etwas seltsam finde: als Original wird immer Kuhmilch genannt, aber nicht Muttermilch. Sind wir Kälbchen? Auch ein zu geringer Kalziumgehalt wird kritisiert.
Mal zum Vergleich: Muttermilch 33mg/100ml, Kuhmilch 116mg/100ml und Milupa 119mg/100ml, also sogar etwas mehr als in Kuhmilch.
Ausserdem gibt es sehr viele pflanzliche Kalziumquellen, wie z.B. grünes Gemüse oder Trockenfrüchte (Liste z.B. hier). Allgemein ausgewogene Ernährung sollte also sehr viel wichtiger sein, als die Entscheidung, ob Kuhmilch oder Kindermilch, wenn eben nicht mehr gestillt wird und gerade was den Kalziumgehalt betrifft ist die Milch von Milupa sehr viel besser, als Kuhmilch.

Ein sehr guter (und auch sehr viel detaillierterer (ich brauche definitiv viel mehr (Frei-)Zeit!) Blogbeitrag zum Thema Kindermilch ist hier zu finden und das Fazit ist meinem doch sehr ähnlich! Kindermilch ist in meinen Augen sehr viel besser, als ihr Ruf. Sie ist der Muttermilch ähnlicher als Kuhmilch, denn Kuhmilch ist nunmal für Kühe und nicht für Menschen gedacht. 
Auch der Preis ist gar nicht so viel höher, wenn man mal ausrechnet, wie viele Liter Milch man aus einer Schachtel Pulver anrühren kann.

Und in der Praxis? Die Milch kann kalt oder warm angerührt werden, was ich sehr praktisch finde. Kalt klumpt sie aber ein bisschen, wenn man nicht schnell rührt. Bjarne fand sie lecker und hat den ganzen Becher ausgetrunken. Bis auf den kleinen Schluck, den ich probiert habe und na ja, meins ist es jetzt nicht, aber für mich ist sie ja auch nicht gedacht.
Das mit dem Trinken aus der Tasse üben wir allerdings noch mal!

Vielen Dank an milupa, dass wir die neue Milch testen durften und auch für den Becher. Nachdem er leer war, wurde er auf Flugeigenschaften untersucht und für gut befunden :-)


milumil kindermilch
Schlürffff :-)


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