Erziehung

Sei lieb, sonst bekommst Du nichts vom Weihnachtsmann!

8.12.17

Wenn du nicht artig bist, dann.........! 

Alle Jahre wieder, so ab Mitte Oktober, geht es los: das Drohen mit dem Weihnachtsmann. Und ich frage mich: was soll der Mist??

Wenn... dann... ist Blödsinn, kann man hier z.B. sehr gut nachlesen. Komplett vermeiden schaffe ich nicht immer, aber reduzieren auf logische Konsequenzen und erklärende Wenn-Danns wie "Wenn Du ohne Jacke raus gehst, könntest Du frieren!" aber eben auf gar keinen Fall "Wenn Du jetzt nicht brav schlafen gehst, dann bekommst Du keine Geschenke vom Weihnachtsmann!"

Drohen mit dem Weihnachtsmann? Geht gar nicht!
Der Wutz wartet auf Geschenke

Warum wir nicht mit dem Weihnachtsmann drohen


1.) Wir drohen unseren Kindern gar nicht!
Zumindest versuchen wir das und schaffen das auch zu 95%. Weder mit Entzug irgendwelcher Lieblingsdinge, Liebesentzug, Strafen und schon gar nicht mit fiktiven Persönlichkeiten, um uns nicht als gemein hinzustellen. Ist ja super einfach: ICH hab ja gar nix dagegen, dass Du die Tapete anmalst, aber der Weihnachtsmann, wenn DER das sieht, nee nee, dann war's das mit den Geschenken!

2.) Den Weihnachtsmann gibt es nicht, aber in der Vorstellung der meisten Kinder eben doch.
Was soll das also, aus einem netten alten Mann, der Kinder gern hat und ihnen deshalb mit seinen Wichteln Geschenke bastelt, zu einem bösen Elternunterstützer zu machen, der nur Kinder mag, die gehorchen, ihr Gemüse aufessen und abends nicht noch 25x zum Klo rennen, weil sie nicht einschlafen können?? Und wenn das Kind von der Drohung unbeeindruckt bleibt, gibt es dann wirklich keine Geschenke? Eben, wahrscheinlich nicht. Was soll das also bringen? Und wenn die Kinder größer sind und wissen, dass die Eltern die Geschenke kaufen, dann verläuft die Drohung eh im Nichts. Kann man also direkt lassen... 

3.) Was fällt eigentlich Fremden ein, meinen Kindern sowas zu sagen?
Z.B. im Supermarkt, wenn einer quängelt und motzt, weil er ein Ü-Ei haben möchte, ich aber gerade keins kaufen will, dann hat sich da einfach mal keiner einzumischen! Und schon gar nicht mit Weihnachtsmannunterstützung!
Auch nicht die Oma, denn obwohl sie sicherlich keine Fremde ist, hat sie sich da nicht einzumischen. Wir Eltern entscheiden, was wir den Jungs erzählen. Ob es einen Weihnachtsmann gibt, warum der Geschenke bringt und was das alles vielleicht mit einem kleinen Jungen zu tun hat, der vor grob 2000 Jahren geboren wurde. Und wenn wir der Meinung sind, dass es keine bösen Kinder gibt, die keine Geschenke verdient haben, dann hat das niemand anderes zu behaupten!

4.) Ich will nicht, dass die Jungs Angst vor dem Weihnachtsmann bekommen!
Auf Weihnachtsmärkten, in Kaufhäusern und in der Werbung, überall ist der Herr präsent. Was die Kinder dürfen und was uns aufregt, wissen sie schon ziemlich genau. Würden wir ihnen also erzählen, dass der Weihnachtsmann den bösen Kindern eine Rute bringt, dann bekommen sie im schlimmsten Fall Angst vor ihm, weil sie eben irgendetwas von dem gemacht haben, was wir scheiße finden. Zum Beispiel Tapete abknibbeln...
Da wir so ein bisschen amerikanisch Weihnachten feiern, also Geschenke am Morgen des 25., wird das doch noch krasser: der Mann, der mir eventuell eine Rute zum Hintern versohlen vorbei bringt, kommt heute Nacht durch den Kamin in unser Haus! GRUSELIG!!!!!! Schlecht schlafende Kinder vorprogrammiert

5.) Weihnachten ist Friede Freude Eierkuchen!
Geschenke, Kerzen, Plätzchen, Weihnachtsbaum und der ganze Firlefanz. Und nicht Rute, keine Geschenke und Liebesentzug.
Einmal war ich dabei, als ein kleiner Junge, der sich Heiligabend nicht so verhalten hatte, wie die Eltern das gerne gehabt hätten, bei der Geschenkeverteilung erst mal außen vor blieb. Alle anderen hatten schon ein Päckchen bekommen, nur er nicht. Die Mundwinkel waren so ziemlich in Höhe der Knie, kann man sich vielleicht vorstellen. Als dann das erste Päckchen doch noch zu ihm kam, war er überglücklich und das war so schön!

Drohen mit dem Weihnachtsmann? Geht gar nicht!
Ein Weihnachtszwuggel

Der Weihnachtsmann und andere Lügen

Das waren jetzt mal 5 Argumente gegen das Drohen mit Rute und Geschenkeentzug. Drohen finde ich prinzipiell Mist, mit dem Weihnachtsmann (oder dem Christkind, dem Osterhasen, Wem-auch-immer) finde ich noch bescheuerter. Ich will meine Kinder auch nicht verarschen mit Sprüchen wie "Wenn man schielt, bleiben die Augen so stehen!", "Wenn man Popel isst, bekommt man Würmer!" oder "Wenn Du jetzt nicht her kommst, gehe ich alleine nach Hause!". Passiert überhaupt etwas beim Schielen? Keine Ahnung. Und Popel essen ist im schlimmsten Fall einfach nur ekelig. Da gibt es sogar Studien, das sei prima fürs Immunsystem... testen kann das aber gerne jemand anderes.
Auf jeden Fall geht es gar nicht, mit den Ängsten der Kinder zu spielen (Alleine sein, krank werden, geschlagen werden...)!

Ob man den Kindern überhaupt etwas vom Weihnachtsmann oder dem Christkind erzählt, oder aber direkt "die Wahrheit", bleibt jedem selbst überlassen. In diesem speziellen Fall empfinde ich das nicht wirklich als Lüge. Das mit den Würmern hingegen schon.
Es ist doch eine schöne Vorstellung, dass da jemand am Nordpol wohnt mit einer Horde kleiner Wichtel oder Elfen und Geschenke für die Kinder herstellt. Nachts mit einem Rentierschlitten um die ganze Welt düst und Kinder beschenkt! Ich liebe das! Wenn die Jungs mal fragen sollten (bisher haben sie das noch nicht), dann muss ich mir echt überlegen, was ich denen sage... dass ich es nicht genau weiß, ob es ihn wirklich gibt? Dass es eben um das Gefühl geht und nicht um das Überschütten, mit Geschenken? Dass wir Eltern das für den Weihnachtsmann übernehmen mit den Geschenken und es den Menschen wirklich nicht gibt, aber sowas wie den "Geist der Weihnacht"?
Aber das hat noch ein bisschen Zeit. Und so lange soll der Mann mit dem Bart einfach nur ein schönes Etwas sein und kein Racheengel!

Drohen mit dem Weihnachtsmann? Geht gar nicht!
Der Wutz schmückt den Baum. Frohe Weihnachten :-)



Zuletzt aktualisiert am 08.12.2017

Alltag

Selbstbestimmt Fernsehen

30.6.16

Der Zwuggel ist 4 Jahre und 26 Tage alt. 
Der Wutz ist 33 Monate und 25 Tage alt

Erstens kommt es anders...


Beim ersten Kind hat man ja noch ziemlich hochgesteckte Ziele: keine Süßigkeiten vor dem ersten Geburtstag, kein Blinkeblinkekrawall-Spielzeug und kein Fernsehen bis es x Jahre alt ist. Und dann kommen die ersten Verwandten mit einem Leuchte-und-Musik-Spielzeughandy um die Ecke und das Kind liebt das Ding natürlich abgöttisch.
Beim zweiten Kind ist man da ja schon ein bisschen entspannter. Wenn das große Gummibärchen isst, lässt es sich ja auch kaum vermeiden, dass das kleine sich da auch mal bedient. Und es ist ja auch gar nicht schlimm! Verteufeln, verstecken und streng limitieren machen solche Dinge ja nun mal leider noch interessanter und genauso ist das auch beim Fernsehen.

Selbstbestimmt Fernsehen und Youtube gucken, Ein Erfahrungsbericht!



Wie alles anfing

Als der Zwuggel klein war, lief die Glotze wirklich erst, wenn er im Bett war. Was wir aber schon recht früh (so mit 10 Monaten oder so) gemacht haben: kurze Filmchen bei Youtube gucken. Kleiner Maulwurf oder Sketche aus der Muppet Show. Sein Lienblingslied damals? Elmo’s Song aus der Sesamstraße (ich bekomme direkt nen Ohrwurm beim Schreiben!). Grundsätzlich war aber alles aus, wenn wir gegessen haben. 
Weihnachten 2013 habe ich MIR ein iPad geschenkt und das war seitdem auch beim Zwuggel sehr hoch im Kurs. Ein Puzzle hier, ein Wimmelbuch da und gerne auch mal etwas auf Youtube.

Der Wutz ist also so ziemlich von Anfang an mit Filmchen und bewegten Bildern in Berührung gekommen. Inzwischen nehmen sie sich selber ein Tablet und spielen oder gucken irgendwas, wenn ihnen danach ist. Oder wir sollen ihnen KiKa einschalten. Machen wir auch. Denn sie dürfen selbstbestimmt Fernsehen und die Tablets nutzen!

Echt jetzt? Hängen die dann nicht von morgens bis abends davor?
Nee, tun sie nicht. 

Selbstbestimmt Fernsehen, so läuft das bei uns:

Wir stehen morgens auf und gehen nach unten, Frühstück vorbereiten. Meistens machen wir dann auch den Flimmerkasten an und die Jungs gucken Caillou oder Calimero, oder was da eben gerade läuft. Wenn Frühstück fertig ist, schalten wir um auf Radio und essen erstmal in Ruhe. Dann machen wir uns alle fertig und Bjarne und ich düsen in den Kindergarten. Jannes flitzt  jetzt mit dem Papa durch die Gegend, wenn der so n bisschen Haushalt macht oder die beiden spielen zusammen. Mittagsschlaf, fertig machen, Bruder abholen. Bei schönem Wetter geht’s jetzt noch zum Spielplatz oder zu Hause in den Garten. Bei schlechtem Wetter spielen die beiden inzwischen auch immer mehr alleine in ihrem Zimmer (und verwüsten nicht immer nur das Wohnzimmer). Aber wenn sie darauf keine Lust haben, fragen sie auch nach TV oder Tablet. Und das ist ok.

Das einzige, was wir einschränken, ist bis wann sie Fernsehen dürfen. Also sowas wie: nach dem Sandmann gehen wir nach oben und ins Bett. Oder nach der und der Sendung oder dem Clip auf Youtube, den sie gerade angucken. Und es ist in Ordnung.
Und: wenn keiner guckt, machen wir aus. Also ich, ich mach dann aus. Der Mann vergisst das auch mal und dann sind alle drei oben und der Kasten ist noch an... 
Wenn ich sonntags Sendung mit der Maus gucken will, sitzen sie erstmal schön neben mir, finden das meistens aber auch schnell langweilig und gehen lieber spielen. Also gucke ich das alleine ;-)

Generell machen beide sowieso lieber Sachen mit uns Großen oder sind draußen. Sie lassen sich ganz leicht ablenken, wenn man vorschlägt, jetzt doch lieber ein Spiel zu spielen oder raus zu gehen. Sie wollen viel öfter ihren Tuschkasten (jaja liebe Kunstlehrer, Wasserfarbkasten!) haben, als das iPad. Sie sitzen nie wie hypnotisierte Kaninchen vor der Glotze und sind nicht mehr ansprechbar. Sowas kann man bei Besuchskindern nämlich immer gut beobachten. Die heulen dann auch gerne mal, wenn wir den Fernseher ausschalten oder das iPad weglegen, weil wir lieber draußen spielen möchten oder es Essen gibt. Die Jungs nicht. Weil sie eben immer dürfen, wenn sie möchten. Oder weil sie von vorn herein Fernsehen eher unspannend finden, keine Ahnung.
Als wir im Urlaub auf dem Campingplatz waren und es zwischendurch echt bescheidenes Wetter gab, haben sie nicht ein einziges Mal gefragt, ob wir den Fernseher anmachen können. Und dabei waren sogar zwei vorhanden!
Vielleicht sollten wir das auch mal mit Süßigkeiten versuchen, wobei das auch nach hinten losgehen könnte ;-)

Wie ist das bei euch? Gar kein Fernsehen? Nur x Minuten pro Tag oder nur Sendung y?

Bei uns läuft es wie gesagt ziemlich gut! Und noch was Positives: Jannes hat’s noch nicht so mit Farben, eine Zeit lang war bei ihm alles grün. Die Jungs gucken aber zwischendurch auch mal pädagogisch wertvolles Zeug (na ja…) und beim Malen hat er letztens das „Yellow“ gesucht und meinte auch wirklich den gelben Stift oder beide verabschieden mich abends mit „Good night!“. Läuft ^^ 

Lieber draußen sein, als fernsehen!
Lieber draußen spielen, als vor der Glotze abhängen!


Zuletzt aktualisiert am 30.06.2016

Autonomiephase

TyrannoZwuggel Rex

21.8.15

Seit dem 04.08. ist der Zwuggel ein großer Junge, sprich: ein Kindergartenkind.
Die Eingewöhnung lief super, so dass der Papa schon am dritten Tag wieder nach Hause geschickt wurde. Juhu dachten wir, das ist klappt ja prima!
Dann kamen der Kleine und ich ins Krankenhaus und ob es da jetzt einen Zusammenhang gibt oder nicht... ab da lief es irgendwie dann doch nicht mehr so super. Angefangen hat es einen Nachmittag beim Abholen, Bjarne wollte keine Schuhe anziehen. OK, also barfuß nach Hause, ist ja nicht schlimm im Sommer. Am nächsten Nachmittag wollte er noch im Kindergarten bleiben (was an sich ja ein gutes Zeichen ist) und hat den ganzen Weg nach Hause gemeckert und abwechselnd geweint. Am nächsten Tag wollte er dann morgens nicht hin.

Kindergartenkind
Der erste Tag im Kindergarten, da war noch alles super!
Die Woche drauf habe ich ihn dann mal hingebracht und abgeholt und das lief dann so gar nicht mehr. Morgens festklammern und weinen, geh nich Mama, bleib hier... Nachmittags wegrennen und verstecken, ich will hier bleiben, geh weg Mama! 
Generell kann man es ihm gerade nie recht machen. Wirklich nie! Ist man draußen, soll man rein kommen. Kommt man dann rein, wird man angebrüllt, man solle wieder raus gehen. Sind wir oben und spielen, will er runter. Geht man dann runter, will er hoch. Kann er abends nicht einschlafen und ruft nach mir, werde ich weggeschickt, sobald ich noch mal ins Kinderzimmer gucke. Auch beim Autofahren oder Spazieren gehen... "Da lang, nein da, nein daaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, ich will da lang, nur ein mal!!!" Beim Einkaufen "Ich will nach Hause!", auf dem Nachhauseweg "Ich will zu Penny!". 

Was ist das bitte für eine Phase? Eine "Ich-will-verdammte-Hacke-einfach-meinen-Kopf-durchsetzen-Phase"? Oder "Ich-will-grundsätzlich-das-Gegenteil"? Oder "Ich-habe-selber-keine-Ahnung-was-ich-will-und-deswegen-finde-ich-einfach-alles-doof"! Mit großer Wahrscheinlichkeit isses halt einfach nur das, eine Phase, durch die wir durch müssen, aber es ist so verdammt anstrengend! Jannes plappert ja gerne alles nach und fängt jetzt auch schon an, uns mit einem "Weg, weg! Du!" durch die Gegend zu kommandieren und das alles ist echt nicht schön. 

Irgendjemand hat mein Kind kaputt gemacht und ich will das nicht. Ich will keine Machtkämpfe und kein Gestreite darüber, dass er sich doch bitte BITTE anziehen lässt, Zähne putzt, im Supermarkt nicht schmollend bei irgendeinem Regal sitzen bleibt und vor allem will ich, dass er weiß, dass wir immer für ihn da sind, ihn jeden Tag auch wieder aus dem Kindergarten abholen und er jede Nacht bei mir im Bett schlafen darf so lange er will. So ein bisschen Trennungsangst spielt nämlich in diese ganze Kindergartengeschichte auch noch mit rein denke ich. 
Beide Jungs haben im Vergleich zu anderen Kindern verdammt viele Freiheiten, wir versuchen beide zur Selbständigkeit zu erziehen und lassen ihnen viel freien Willen und wenig "Weil ich das sage!". Das wissen sie natürlich nicht, weil ihnen der Vergleich fehlt, aber manchmal glaube ich, autoritär erzogene Kinder sind umgänglicher, weil sie sich eben schneller fügen. Aber auch das will ich nicht! An sich bin ich froh und stolz, wenn mein Kind eine eigene Meinung hat, die es auch vertritt, aber dass manche Sachen eben einfach sein müssen (wie z.B. Zähne putzen, dass ich morgens zur Arbeit muss, dass man im Winter draußen nicht barfuß laufen sollte...), das muss doch auch irgendwie in die kleinen Köpfe reingehen. 

Tyrannozwuggel
Geh weg, bleib hier, mach dies, nein das!
Wer jetzt den ultimativen Tip für mich hat: immer her damit! Oder Bücher! Ob für mich oder für den Zwuggel zum Vorlesen, total egal, aber irgendwas will ich gerne ändern oder einfach diese komische Phase etwas verkürzen. Für Bjarne isses nämlich mit Sicherheit auch ziemlich anstrengend und diese andauernde Gegeneinanderreiberei tut nämlich genau das, uns aufreiben. Und wisster, was er morgen sagen wird, wenn wir verkünden, dass Wochenende ist und er deswegen zu Hause bleiben kann? "Ich will aba in den Kinnagaaten!" Gnaaaaa! 


Zuletzt aktualisiert am 21.08.2015

Erziehung

Wie man's macht, macht man's falsch...

26.1.15

Was man als Mutter (oder Vater) falsch machen kann? Eigentlich alles!
Recht machen kann man es sowieso niemandem... muss man aber eigentlich auch gar nicht. Hauptsache, man selbst ist mit sich und dem was man macht zufrieden!
Findet übrigens auch Anna Frost und wie ich da so meinen Kommentar unter ihr Posting tippte, hätte ich noch ellenlang weiter schreiben können, aber das mach ich lieber mal hier.

Was man als Mutter falsch machen kann? Eigentlich alles!

Schwangerschaft/Geburt 

Du nimmst Folsäure und achtest auf gesunde Ernährung - Du übertreibst.
Du nimmst nichts und isst weiter wie bisher - Du bist nachlässig
Du isst ein Mon Cherie - DA IS ALKOHOL DRIN!!!
Du gehst zum Geburtsvorbereitungskurs, zum Schwangerschafts-Yoga und liest ein Hypno-Birthing Buch - Du übertreibst.
Du bekommst einen Kaiserschnitt - Du Weichei
Du entbindest spontan - Angeber 
Du bekommst eine PDA - Weichei 
Du nimmst keine Schmerzmittel - Angeber
Du  entbindest zu Hause - Leichtsinnig
Du entbindest im Geburtshaus - Leichtsinnig
Du entbindest im Krankenhaus - Viel zu organisiert, Massenabfertigung, Missachtung Deiner Wünsche...
Du entbindest ambulant - Viel zu früh nach Hause, Du musst Dich doch erholen!
Du bleibst 3 Tage im Krankenhaus - Dein armer Mann zu Hause wird verhungern und hat nix mehr anzuziehen!

Nach der Entbindung 

Dein Baby schläft im Familienbett - Das bekommst Du da nie wieder raus! 
Dein Baby schläft im Familienbett - Du wirst es ersticken 
Dein Baby schläft im Familienbett - Du verwöhnst Dein Kind 
Dein Baby schläft allein im eigenen Bett und Zimmer - Du Rabenmutter! 
Du stillst - Ausnahmsweise sind sich alle einig: super! 
Du stillst nicht - Rabenmutter
Du stillst länger als 3-6 Monate - Du kannst Dich nicht trennen, Dein Kind wird nicht satt, ihm fehlen Nährstoffe 
Du stillst länger als 12 Monate - Du hast ne Macke und Dein Kind wird gestört 
Du wickelst mit Einwegwindeln - Du Umweltsau!
Du wickelst mit Stoff - Ökotante 
Du machst Windelfrei - Du hast ne Macke!
Du trägst im Tuch/in der Tragehilfe - Dein Kind wird nie laufen können
Du trägst im Tuch/in der Tragehilfe - Dein Kind erstickt
Du trägst im Tuch/in der Tragehilfe - Dein Kind bekommt einen krummen Rücken
Du trägst im Tuch/in der Tragehilfe - Dein Kind sieht ja gar nix
Du schiebst einen Kinderwagen  - Das arme Kind, so weit weg von der Mama!
Du fütterst mit 5 Monaten den ersten Brei - Viel zu früh! 
Du machst nach 6 Monaten BLW - Dein Kind wird sich verschlucken!
Du gibst Deinem Kind einen Keks - Da ist ZUCKER drín! 
Du gibst Deinem Kind ein Stück Apfel und nen Möhrenstift - Das arme Kind, Du übertreibst 
Dein Kind trägt im Sommer ein dünnes Mützchen - Das schwitzt doch! 
Dein Kind trägt im Sommer kein Mützchen - Da muss ein Mützchen drauf! 
Du gehst mit Tupperdosen, Feuchttüchern und Wechselklamotten zum Spielplatz - Du übertreibst 
Du gehst ohne Überlebens-Kit auf den Spielplatz - Du bist nachlässig. 
Dein Kind isst Sand und Du holst ihm den sofort wieder aus dem Mund - Du übertreibst und bist überängstlich.
Dein Kind isst Sand und du wischst nur einmal kurz über seinen Mund - Du bist nachlässig
Du kaufst einen Pulli bei Kik/Aldi/Zeeman - Du bist geizig und da ist Kinderarbeit drin!
Du kaufst einen Marken-Pulli für € 100 - Du hast ne Macke und da ist Kinderarbeit drin!

Total falsch: Pommes! Auch falsch: Pommes verbieten!


Du selbst!

Du schminkst Dich und gehst ohne Babykotze auf dem Shirt vor die Tür - Angeber, Du vernachlässigst sicher dein Baby 
Du gehst ungeschminkt in bequemen Klamotten vor die Tür - Du bist nachlässig 
Du gehst früh wieder arbeiten - Du vernachlässigst Dein Kind, wieso hast Du überhaupt eins, wenn Du nie da bist? 
Du bleibst 3 Jahre zu Hause - Du kannst Dich nicht trennen, Du Übermutter! 
Du bleibst 3 Jahre zu Hause - Du nutzt Deinen Mann aus
Du lässt Dein Kind früh fremdbetreuen - Du vernachlässigst es, wieso hast Du überhaupt eins? 
Du lässt Dein Kind frühestens mit 3 fremdbetreuen - Du klammerst und kannst Dich nicht trennen 
Du nimmst Dir früh auch mal wieder Zeit für Dich und Deinen Mann - Du vernachlässigst Dein Kind!
Ihr als Eltern geht nicht aus oder nehmt euch mal Zeit für euch - Die Beziehung wird scheitern! 
Du unternimmst etwas ohne Kind - Du vernachlässigst es und bist egoistisch 
Du nimmst Dein Kind mit - Muss das sein? Überall schleppst Du das mit an! 

Sobald ich Kindergarten-/Grundschulerfahrung habe, werde ich die Liste fortsetzen ^^ Ihr dürft gerne ergänzen!

Zuletzt aktualisiert am 03.05.2016.




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